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Neue ÖV-Tarife und Unterhaltskosten für das nächste Jahr festgelegt

Von   /  5. November 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Nachdem die Petersburger Stadtregierung erst mit sehr hohen Fahrpreisen für das kommende Jahr für Diskussionen gesorgt hatte, sind die neuen Tarife nun wesentlich moderater ausgefallen. Auch die Wohn-Unterhaltskosten steigen deutlich an.

Noch im ersten Budgetvorschlag für das Jahr 2016 waren insgesamt 22 Milliarden Subventionen für den öffentlichen Verkehr vorgesehen – 1,3 Milliarden mehr als für dieses Jahr. Doch dieser Finanzplan hätte eine massive Verteuerung der Fahrpreise bedeutet – 35 Rubel für die Bus und Tram und 40 Rubel für einen Metro-Jeton.

Diese fast schon „moskauer“ Preise schockierten aber nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Regierung, um so mehr, dass im kommenden Jahr Parlamentswahlen abgehalten werden. Darum beschloss die Stadtregierung laut Fontanka.ru die Subventionen auf 25 Milliarden anzuheben, um die Verteuerung in Grenzen zu halten. Damit ergibt sich die die Preiskombination: 30 Rubel für das Ticket in Bus und Tram und 35 Rubel für die Fahrt in der Metro.

Strom wird 11 Prozent teurer

Das zwar auch an der Schmerzgrenze, besonders zu Krisenzeiten, aber bedeutend weniger krass als vorgesehen. Gleichzeitig verspricht man starke Vergünstigungen für Benutzer eines elektronischen Einheitstickets. Das Rabattmodell wird aber erst nach der endgültigen Bestätigung der Tarife durch das Parlament veröffentlicht. Ende Sommer waren bereits die durchschnittlichen Fahrtpreise der privat betriebenen Sammeltaxis (Marschrutkas) auf 40 Rubel erhöhlt worden.

Ebenfalls teurerer werden im kommenden Sommer die Unterhaltskosten für Wohnungen. Zwar dürfen dort die Tarife offiziell nicht um mehr als 6,5 Prozent steigen, aber die übrigen Kosten sind nicht limitiert. So soll beispielsweise der Strom um 11 Prozent teurer werden. Schon ab dem 1. Januar verteuern sich die neu erhobenen Abgaben für die Renovationskosten der Häuser, nämlich um 50 Kopeken pro Quadratmeter.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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