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Nach Anschlag auf Moskauer Metro: verstärkte Sicherheitsmassnahmen in Petersburg

Von   /  29. März 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Kurz nach dem Bekanntwerden der beiden Selbstmordanschlägen auf die Moskauer Metro am Montagmorgen, wies die Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko Polizei, Geheimdienst und Katastrophenschutz an, das Sicherheitsdispositiv zu verstärken.

Sie verurteilte das Attentat auf friedliche und unschuldige Menschen aufs Schärfste und drückte gegenüber den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Stärker überwacht werden insbesondere die Petersburger Metrostationen.

Bombenattrappe in der Station „Sadowaja“ sichergestellt

Am Samstag hatte die Polizei in der Station „Sadowaja“ eine Bombenattrappe sichergestellt. Das Paket enthielt eine Handgranate F-1 aus dem Zweiten Weltkrieg und einen Wecker. Die Bombenkonstruktion erwies sich jedoch nicht als „funktionstüchtig“.

Als einzige Spur hatten die Bombenleger ein Hakenkreuz hinterlassen, die Polizei hat bereits die Fandung eingeleitet, schliesst aber einen Zusammenhang mit dem Moskauer Attentat aus.

38 Tote, 100 Verletzte bei Anschlägen auf Moskauer Metro

Bei den heutigen Anschlägen auf die Moskauer Metro sind nach den jüngsten Angaben des Zivilschutzministeriums 38 Menschen getötet worden. Das Gesundheitsministerium berichtete von 100 Verletzten.

Zwei starke Explosionen hatten am Montagmorgen in der Hauptverkehrszeit die Moskauer Metro erschüttert. Die erste Explosion ereignete sich in der Station „Lubjanka“ unweit vom Hauptquartier des russischen Inlandsgeheimdienst FSB gelegen. Rund eine halbe Stunde später gab es eine zweite Explosion in der Station „Park Kultury“.

Überreste der Attentäterin identifiziert

Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler wurden die beiden Terroranschläge von zwei Selbstmordattentäterinnen verübt. In der Station „Park Kultury“ hatte eine Terroristin eine Plastikbombe mit einer Sprengkraft von 1,5 TNT-Äquivalent gezündet, wie das Ermittlungskomitee der russischen Staatsanwaltschaft mitteilte. Den Angaben zufolge wurden die Überreste der Attentäterin bereits identifiziert. (eva/rian)

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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