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Mufti Gainutdin: Zahl der Moscheen in Russland in nie dagewesenem Wachstum begriffen

Von   /  18. November 2014  /  Keine Kommentare

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rian.- Laut dem Vorsitzenden des Muftirates Russlands, Rawil Gainutdin,  gibt es heute im Land mehr als 7000 Moscheen. In den letzten 30 Jahren sei ihre Zahl um mehr als das 70-fache gestiegen. „Im Wachstum der Zahl der Moscheen hat der Prozess der islamischen Wiedergeburt in Russland besonders anschaulich seinen Niederschlag gefunden.

Wenn gegen Mitte der 1980er Jahre auf dem Territorium der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik weniger als 100 Moscheen bestanden, so gibt es heute mehr als 7000“, sagte der Mufti vor Studenten der Nördlichen (Arktischen) föderalen Universität bei seinem Besuch in Archangelsk. Der Vorsitzende des Muftirates hob zugleich hervor, dass diese Zahl um mehr als die Hälfte geringer als die Zahl der Moscheen Mitte der 1920er Jahre im Land sei. Er fügte jedoch hinzu, dass die Dynamik selbst einen nie dagewesenen Charakter habe.

Er sagte weiter, dass sich nach dem Zerfall der UdSSR in den Großstädten des Europäischen Russland und in Sibirien, deren mosleminische Gemeinden früher praktisch alle tatarisch gewesen seien, die Zahl der Gebürtigen aus dem russischen Kaukasus und Zentralasien um ein Mehrfaches vergrößert habe. „Deshalb haben die Behörden und die Bevölkerung des Zentralen föderalen Bezirks und des Nordwestlichen föderalen Bezirks eine recht vorsichtige Einstellung zum Wachstum der Zahl der Moscheen“, so Gainutdin.

Nach Angaben des Muftirates Russlands macht die Zahl der Moslems in Moskau etwa zwei Millionen, im Gebiet Moskau 650 000, in Sankt Petersburg und im Gebiet Leningrad 750 000 aus. In ganz Russland leben ungefähr 20 Millionen Moslems.

Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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