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Moskau und St. Petersburg haben die beste Lebensqualität

Von   /  21. Dezember 2012  /  Keine Kommentare

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rian – Moskau, das Gebiet Moskau und die Stadt St. Petersburg stehen an der Spitze einer Rangliste über die Lebensqualität in Russland. Das ergab eine Vergleichsstudie der Agentur RIA Novosti und der Zeitung „Moskowskije Nowosti“

Wo lebt es sich am besten in Russland?

Auf Platz eins landete Moskau, gefolgt von St. Petersburg und dem Gebiet Moskau. „Moskau und St. Petersburg sind die Spitzenreiter bei der Lebensqualität. Sie belegen auch die Spitzenpositionen im Ranking der sozial-wirtschaftlichen Lage der russischen Regionen 2011, die von der Agentur RIA-Rating erstellt wurde. Das zeigt unter anderem das Gleichgewicht zwischen dem Wirtschafts- und dem Sozialbereich in diesen Städten“, so die Verfasser der Studie. In den Top Ten sind auch Regionen mit großen Ölvorkommen vertreten – Tatarstan, der Autonome Bezirk der Chanten und Mansen und das Gebiet Tjumen.

An vierter Stelle steht die Republik Tatarstan dank ihrer starken Chemie- und Maschinenbauindustrie. Auch in der landwirtschaftlich geprägten Region Krasnodar und im Gebiet Belgorod lebt es sich dank des guten Klimas relativ gut. Dass die Region Krasnodar höher als das Gebiet Belgorod eingestuft wurde, ist wohl auf die Ferien-Hochburg Sotschi zurückzuführen.   Den ostsibirischen Öl- und Gasregionen folgt das Gebiet Woronesch. Auf Platz zehn rangiert das Industriegebiet Nischni Nowgorod. Trotz vieler Industriestädte haben Regionen wie die Gebiete Swerdlowsk, Samara und Tscheljabinsk den Sprung in die Top Ten nicht geschafft.

Wie leben Russen im Gebirge und im Fernen Osten?

Weit abgeschlagen in dem Ranking sind Regionen, die weder über Öl noch über große Industriestandorte verfügen – wie die Teilrepubliken Inguschetien, Tywa und Kalmykien.  „Diese Regionen haben keine ausreichenden eigenen Einnahmen, um sich weiterzuentwickeln. Sie hängen stark vom föderalen Zentrum ab. Der Anteil der eigenen Einnahmen in Inguschetien liegt bei nur 16 Prozent, in der Republik Tywa bei 24 Prozent“, heißt es in der Studie.

Dann folgen die Republiken Altai und Nordossetien, das Gebiet Kurgan, die Region Baikal, das Jüdische Autonome Gebiet sowie die Republiken Burjatien, Karatschai-Tscherkessien, Kabardino-Balkarien und Dagestan. Die niedrige Lebensqualität hängt in diesen Regionen mit ihrer geografischen Lage zusammen. Es handelt sich vorwiegend um Gebirgsregionen im Nordkaukasus und in Südsibirien (acht von zwölf). Einige Regionen wie die Region Baikal und das Jüdische Autonome Gebiet liegen weit abgelegen. Die fernöstlichen und die Baikal-Regionen sind die Schlusslichter der Rangliste.

Bewertungskriterien waren unter anderem Einkommen, soziale Infrastruktur, Klima, Sicherheit, Verkehrsinfrastruktur. Die Studie wurde anhand von Zahlen der Statistikbehörde Rosstat, des Gesundheitsministeriums, des Ministeriums für regionale Entwicklung, des Finanzministeriums, des Umweltschutzministeriums, Angaben der Webseiten der regionalen Behörden und anderer offener Quellen erstellt. Die Teilrepublik Tschetschenien ist in dem Ranking nicht vertreten, weil viele Informationen nicht zugänglich waren.

Das Ranking wurde auf der Webseite www.riarating.ru und in der Zeitung „Moskowskije Nowosti“ veröffentlicht.

Text: Rian Foto: Interesnipiter

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  • Veröffentlicht: 5 Jahren vor auf 21. Dezember 2012
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  • Zuletzt geändert: Dezember 21, 2012 @ 3:07 pm
  • Rubrik: Aktuell, Ticker

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