Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

„Mitki“ und Archäologen machen mit einer Ausstellung mobil gegen den Gazprom-Turm

Von   /  9. November 2009  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

TOPTICKER.- Die Künstlervereinigung „Mitki“ engagiert sich zusammen mit Archäologen aus Nowgorod gegen das „Ochta-Zentr“ – und zwar mit einer Ausstellung. In ihrer Galerie zeigen die „Mitki“ Fotografien von Ausgrabungen, die im Bereich des Baugeländes gemacht wurden. Abgebildet sind Funde der ersten Nowgoroder Festung an der Ochta-Mündung aus dem 12. Jh. und den späteren schwedischen Befestigungen „Landskrona“ (14. Jh.) und „Nienschanz“ (17. Jh.).

Ausstellung will über Folgen des Hochhausbaus informieren

Die Ausstellung mit dem Titel „Nien-Schanz escho jest“ (Nienschanz – eine letzte Chance gibt es noch) soll laut Organisatoren die Gesellschaft auf die verheerenden Folgen des Baus aufmerksam machen. An der Ausstellung werden blaue Bändchen verteilt, als Symbol für die flache Petersburger Silhouette sowie eine Broschüre mit Informationen zum Bauprojekt und seinen Konsquenzen.

Bild: Dmitri Schagin, der Kopf der „Mitki“-Vereinigung, an der Protestaktion gegen das „Ochta-Zentr“ (Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold)

„Mitki“-Galerie, ul. Marata 36/38, Wohnung 120, geöffnet jeweils samstags 16 – 18.00 Uhr, Eintritt frei. Die Ausstellung ist bis Ende November zu sehen.
Weitere Neuigkeiten finden Sie auf unserem Nachrichtenticker >>>

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Rekordaufmarsch an der Demo gegen den Gazprom-Turm

Gasprom-Turm: Denkmalschützer zittern um Petersburger Unesco-Weltkulturerbe-Status

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Fussball WM 2018 in Russland – die Spielergebnisse auf einen Blick

mehr…