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Millionenschwerer Betrug im Valeri-Gergiew-Fonds aufgedeckt

Von   /  5. Februar 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die föderale Ermittlungsbehörde (SK) hat einen schweren Fall von Unterschlagung im Kulturfonds des Dirigenten und Musikers Valeri Gergiew aufgedeckt. Mit den gestohlenen Geldern wurden Luxuswohnungen in Moskau gekauft.

Die Abzweigung von Spendengeldern werden laut Fontanka.ru Igor Sotow, dem früheren Leiter des Musikfestivals „Stars der Weissen Nächte“ am Petersburger Mariinsky-Theater und des Moskauer Osterfestivals und seinem Bekannten Kasbek Lakuti zur Last gelegt.

Nach einem raffinierten Schema sollen die beiden 2009 aus dem Fonds insgesamt 245 Millionen Rubel (rund sechs Millionen Euro) gestohlen und auf Firmenkonten überwiesen haben. Danach sollen sie damit sechs Elitewohnungen im Zentrum Moskaus gekauft haben, die auf die Namen ihrer Ehefrauen registriert wurden.

Unterschlagung mit fingierten Buchungen kaschiert

Mit Hilfe von fingierten Buchungen in der Buchhaltung des Fonds und der beiden Festivals wurden die hohen Ausgaben verschleiert. Die unterschlagenen Spenden sollten für eine Reihe kultureller Projekte, Konzerte, Konferenzen und Ausstellungen verwendet werden.

Zur Kompensation des Verlust wurde mittlerweile das Eigentum der beiden Angeschuldigten beschlagnahmt. Der Fall wurde für den bevorstehenden Prozess an das zuständige Gericht übergeben. (eva)

Bild: Er gab dem Fonds seinen Namen: der musikalische Leiter des Mariinsky-Theaters Valeri Gergiev.

www.valery-gergiev.ru

 

www.fontanka.ru

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Ein Nordkaukasier in Bayern: Valery Gergiev wird Chefdirigent der Münchner Philharmoniker

 

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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