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„Meine persönliche Erinnerungskarte“ – Geschichtsprojekt zum Leben in totalitären Regimes

Von   /  12. April 2010  /  Keine Kommentare

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eing./eva.- Am Dienstag lädt der Deutsch-Russische Austausch (DRA) alle Interessierten ein, an einem aussergewöhnlichen historisch-künstlerischen Projekt teilzunehmen. Ziel ist es, eine Plattform für den Dialog zwischen den Generationen im Rahmen gemeinsamer künstlerischer Projekte zu schaffen.


Die Teilnehmer möchten mit Vertretern verschiedener Generationen ins Gespräch kommen und über den Krieg und das Leben in totalitären Regimes am Beispiel Deutschlands und Russlands reden. Wie haben sie sich in den Schicksalen der einzelnen Menschen ausgewirkt?

Wichtig ist der persönliche Ansatz, da er die Vielfalt der Geschichtswahrnehmung stärkt und Respekt für individuelle Entscheidungen und den persönlichen Standpunkt des Einzelnen fördert. Es ist geplant, mit den deutschen und russischen Teilnehmern fünf Arbeitsgruppen zu bilden, die sich mit Fragen der Erinnerungskultur beschäftigen werden.

Ausgehend von den Ergebnissen dieser Arbeitsgruppentreffen wird eine Internetseite kreiert mit Fotos, Stammbäumen und Berichten aus den Arbeitsgruppen. Dazu soll eine Tour entlang der Erinnerungsorte St. Petersburgs erarbeitet und gemeinsam mit Künstlern und Regisseuren ein künstlerisches Produkt in Form einer Ausstellung, eines Films oder Graffiti geschaffen werden.

Bild: Fest der jungen Pioniere in Ostberlin, 1979, Thomas Lehmann/ADN/Wikimedia Commons

13. April, 18.00 Uhr, Ligowskij prospekt 87, Büro 300, Konferenzraum des Deutsch-Russischen Austauschs e.V., Eintritt frei. Koordinatorin des Projektes: Natalia Kudryavtseva, [email protected], Tel. 8-921-371-10-89.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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