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Medwedew und Merkel erörtern Lage im Kaukasus

Von   /  2. Oktober 2008  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Kaukasus-Regelung sowie ein neuer europäischer Sicherheitsvertrag stehen am Donnerstag in St. Petersburg im Mittelpunkt des Treffens von Dmitri Medwedew und Angela Merkel. Wie ein Kreml-Beamter am Mittwoch zu RIA Novosti sagte, findet das Treffen „im Rahmen der zehnten Runde der russisch-deutschen Gipfelberatungen“ statt.

Voraussichtlich Abschluss eines neuen europäischen Sicherheitsvertrags

Der russische Präsident und die deutsche Kanzlerin „tauschen Meinungen über die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität nach dem Südossetien-Konflikt aus, hieß es. Voraussichtlich werde auch Medwedews Initiative zum Abschluss eines neuen europäischen Sicherheitsvertrags eingehend erörtert.

Der russische Präsident hatte bei seinem Berlin-Besuch im Juni vorgeschlagen, dass sich jedes Land diesem Vertrag unabhängig von seiner aktuellen Bündniszugehörigkeit anschließen kann.  Weitere Gesprächsthemen seien die Kooperation zwischen Russland und der Nato, die Lage in Afghanistan, dem Kosovo und dem Nahen Osten sowie Teherans umstrittenes Atomprogramm.

Partnerschaft trotz Differenzen

Russland und Deutschland gelinge es, ihre Interessen trotz Differenzen gegenseitig zu berücksichtigen. Das erklärte Russlands Präsident Dmitri Medwedew beim russisch-deutschen Diskussionsforum „Petersburger Dialog“. Medwedew bezog sich dabei auf die unterschiedlichen Standpunkte zu den Ereignissen im August in Georgien.

Als überaus aktuell bewertete der Kreml-Chef das Hauptthema des Treffens in Sankt Petersburg – „Russland und Deutschland in der von der Globalisierung erfassten Welt: Partnerschaft für eine Modernisierung der Gesellschaft.“

„Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sind Stabilitätsfaktor“

„Wir sind bemüht, tatkräftig zu beweisen, dass die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland einen konstruktiven Charakter haben sowie ein Stabilitätsfaktor im gesamten euroatlantischen Raums sind“, betonte der russische Präsident.

„Trotz der entstehenden Meinungsdifferenzen haben wir gegenseitig Verständnis für die Interessen der anderen Seite und berücksichtigen diese“, sagte Medwedew. Die heutige Runde der Konsultationen bestätigte die Reife der russisch-deutschen Partnerschaft, fügte er hinzu.

www.petersburger-dialog.de

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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