Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Matwijenko, Pugatschowa, Timakowa – die drei einflussreichsten Frauen Russlands

Von   /  24. Januar 2012  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

eva./rian.- Die Föderationsratsvorsitzende und Ex-Gouverneurin von Petersburg Valentina Matwijenko, die Königin des russischen Pops Alla Pugatschowa und die Pressesprecherin Putins Natalia Timakowa wurden zu den wichtigsten Frauen Russlands erklärt.


Die Radiostation „Echo Moskwy“ ermittelte gemeinsam mit der Zeitschrift „Ogonjok“, der Nachrichtenagentur „Ria Novosti“ und dem ersten Fernsehkanal das Rating der russischen Powerfrauen. In einer ersten Runde lieferten die Hörerinnen und Hörer von „Echo Moskwy“ eine Topliste mit rund 250 Frauen, die in einem weiteren Schritt auf 150 verdichtet wurde. Danach kürzte ein Gremium mit VertreterInnen aus Medien, Politik und Soziologie die Rangliste auf 100 Namen, die in der nächsten Ausgabe von „Ogonjok“ veröffentlicht werden.

Die Rangliste:

Platz 1
Die einflussreichste Frau Russlands ist Valentina Matwijenko, die Vorsitzende des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) und langjährige Gouverneurin von St. Petersburg.

Platz 2
Die russische Popdiva Alla Pugatschowa folgt auf Platz zwei. Im vergangenen Jahr engagierte sie sich für die Partei Rechte Sache bei und stand auf der Seite des damaligen Parteichefs Michail Prochorow in einem innenparteilichen Streit – trotz der Weigerung, seinen Wahlstab vor der Präsidentenwahl 2012 zu leiten.

Platz 3
Natalja Timakowa wurde zur Pressesprecherin des Ministerpräsidenten Wladimir Putin im Oktober 1999 ernannt. Die Co-Autorin des Buchs „In erster Person. Gespräche mit Wladimir Putin“. 2008 wurde sie Pressesprecherin von Präsident Dmitri Medwedew.

Platz 4
Swetlana Medwedewa. Nach der Geburt ihres Kindes gab die künftige First Lady ihre Berufskarriere auf und konzentrierte sich auf die Familie. Aber noch bevor ihr Gatte Dmitri Medwedew zum Präsidenten gewählt wurde, befasste sie sich mit Wohltätigkeitsprojekten. Dafür wurde sie von der Russisch-Orthodoxen Kirche mit dem Frauenorden der Heiligen Jefrosinja von Moskau ausgezeichnet.

Platz 5
Elvira Nabiullina ist Wirtschaftsministerin – kompetente, aber stille Schafferin im Hintergrund, die an Sitzungen meist mit einem todernsten Gesicht teilnimmt.

Platz 6
Tatjana Golikowa ist in der russischen Regierung für das Gesundheitswesen und soziale Entwicklung zuständig. Von 1999 und bis 2007 war sie Vizefinanzministerin gewesen.

Platz 7
Xenia Sobtschak, „die russische Paris Hilton“ laut der Zeitung „The Financial Times“, „die sich als politische Journalistin etabliert hat.“ Am 10. Dezember unterstützte das It-Girl die erste große Protestkundgebung gegen die Ergebnisse der Parlamentswahl. Am 24. Dezember sprach sie zu den Teilnehmern der zweiten Prostestaktion.

Platz 8
Olga Jegorowa ist Vorsitzende des Moskauer Stadtgerichts.

Platz 9
Alina Kabajewa. Die frühere Welt-, Europa- und Olympiameisterin im Kunstturnen ist mittlerweile Vizevorsitzende des Jugendausschusses in der Staatsduma (Parlamentsunterhaus).

Platz 10
Menschenrechtlerin Ljudmila Alexejewa. Im Jahr 1976 schloss sie sich der neugebildeten Menschenrechtsorganisation Moskauer Helsinki-Gruppe an, an deren Spitze sie steht. Seit 2009 gehört Alexejewa dem Organisationskomitee der so genannten Strategie-31 an, deren Mitglieder friedliche Straßenproteste zur Erinnerung an Paragraph 31 der russischen Verfassung organisieren, der die Versammlungsfreiheit gewährt.

Auf der Liste ist auch Elena Skrynnik, Landwirtschaftsministerin und die dritte Frau in der russischen Regierung. Seit März 2009 bekleidet sie diesen Posten. Ljudmila Putina. Die Gattin des Premiers begleitete ihn auf allen seinen Auslandsreisen. Während seines langjährigen Aufenthalts in der DDR lernte sie Deutsch, das sie später an der St. Petersburger Staatsuniversität unterrichtete. 2000 gründete sie in ihrer Heimatstadt Kaliningrad die regionale Stiftung „Entwicklungszentrum der russischen Sprache“.

Swetlana Mironjuk begann sie ihre berufliche Laufbahn 1992 bei der Gruppe Most, die Oligarch Wladimir Gussinski gegründet hatte. Im Januar 2003 wurde sie zur Vorstandschefin der RIA Novosti berufen, deren Chefredakteurin sie jetzt ist.

Bilder: Ria Novosti

www.rian.ru

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Herold-Druckausgabe 11-12/2018 erschienen

mehr…