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Matthias Warnig neuer Aufsichtsratschef bei RusAl

Von   /  31. Oktober 2012  /  1 Kommentar

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TOPTICKER.- Der Aufsichtsrat des großen russischen Aluminiumkonzerns RusAl hat den Geschäftsführer des Pipelinebetreibers Nord Stream AG, Matthias Warnig, zu seinem Vorsitzenden gewählt. In diesem Amt löste Warnig den Vorsitzenden des Hongkonger Börse, Barry Cheung, ab, teilte RusAl am Montag in Moskau mit. Cheung bleibe unabhängiger RusAl-Direktor ohne Exekutivfunktionen.

Warnig ist zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates des Pipelinebetreibers Transneft, Vorstandschef der Gazprom Schweiz AG, Mitglied des Verwaltungsrates der VTB Bank, Mitglied des Aufsichtsrates der Bank Rossija, Mitglied des Aufsichtsrates des Ölkonzerns Rosneft und Mitglied des Verwaltungsrates der Verbundnetz Gas AG. Als Geschäftsführer der Nord Stream AG leitet Warnig seit 2006 das größte Infrastrukturprojekt in Europa zum Bau der gleichnamigen Gaspipeline.

„Als Vorsitzender des Aufsichtsrates wird Warnig die Arbeit zur Vervollkommnung des Managementsystems des Unternehmens im Interesse aller Aktionäre fortsetzen und das RusAl-Geschäft auf den europäischen Märkten, seinem Hauptabsatzraum, fördern“, heißt es in der Pressemitteilung.

„En+ begrüßt die einstimmige Entscheidung des RusAl-Aufsichtsrates, Matthias Warnig, der auf Initiative von En+ in das Gremium nominiert worden war, zum Vorsitzenden zu wählen. Diese Unterstützung ist ein Musterbeispiel für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen allen Aufsichtratsmitgliedern und Aktionären von RusAl zum Wohle des Unternehmens“, heißt es in der Pressemitteilung von Oleg Deripaskas En+Group (Inhaber von 47,41 Prozent der Aktien).

„RusAl ist einer der Spitzenreiter in der weltweiten Aluminiumbranche. Auf das Unternehmen entfallen 10 Prozent der weltweiten Produktion von Aluminium und 10 Prozent der Tonerde. Das Unternehmen beschäftigt rund 76 000 Arbeitnehmer. RusAl ist in 19 Ländern auf fünf Kontinenten präsent. Seine Erzeugnisse werden vor allem auf den Märkten Europas, Nordamerikas, Südostasiens, in Japan und Korea abgesetzt.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Elio Spiewok sagt:

    Was eine Freudschaft aus guten alten Tagen in Dresden zu W.Pu. so alles nutzen kann

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