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Lux-Express-Bus an russisch-finnischer Grenze blockiert

Von   /  2. Januar 2017  /  Keine Kommentare

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eva.- Ein Fahrzeug der Buslinie „Lux-Express“ wurde am Morgen des 2. Januar auf der Fahrt von St. Petersburg nach Helsinki von russischen Grenzern gestoppt. Als Grund wurde das Fehlen einer internationalen Transportlizenz angegeben.

Insgesamt mussten 62 Passagiere den Bus auf russischer Seite verlassen und auf eigene Faust einen Transport in die finnische Hauptstadt suchen. Da der Grenzübertritt zu Fuss verboten ist, war dies kein leichtes Unterfangen, doch gelang es scheinbar, andere Busse zu finden, die zusätzliche Passagiere aufnahmen.

Einem Teil der Insassen blieb jedoch nichts anderes übrig, als die Rückreise nach Petersburg anzutreten. Da ein Grossteil der Passagiere Tickets für Flüge oder Fähren gebucht hatte, sorgte der Zwischenfall für grossen Ärger, um so mehr als das Busunternehmen während der ersten Stunden weder auf Anfragen reagierte noch für einen Transport-Ersatz sorgte, schreibt Fontanka.ru.

2016 durch mehrere Unfälle betroffen

Erst im Verlauf des Tages gestand man bei „Lux-Express“ die Panne ein und entschuldigte sich bei den betroffenen Kunden. Als Grund für die Blockade an der Grenze wurde von Seiten des russischen Transport-Ministeriums das Fehlen einer internationalen Transport-Lizenz angegeben.

Bei „Lux-Express“ kann man sich darauf keinen Reim machen, weil alle nötigen Dokumente vorhanden seien. Man versucht so bald wie möglich die Angelegenheit zu klären und bittet die Kunden, sich auf der offiziellen Webseite sowie in den Sozialnetzwerken über den aktuellen Stand zu informieren.

Die Buslinie, die in Russland durch die Firma „Eurolines“ vertreten wird, ist wegen ihrer Zuverlässigkeit und den günstigen Fahrpreisen beliebt. Allerdings ereigneten sich 2016 mehrere Unfälle auf der Strecke zwischen Petersburg und Estland, bei denen mehrere Passagiere teilweise schwer verletzt wurden.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

Weitere Artikel zu diesem Thema:

13 Verletzte bei Busunglück in Estland

www.fontanka.ru

www.luxexpress.eu

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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