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LITklub mit der „Drehtür“ von Katja Lange-Müller

Von   /  13. März 2017  /  Keine Kommentare

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pd.- Am 15. März wird im Litklub Katja Lange-Müllers Roman „Drehtür“ diskutiert. Eine pensionierte Krankenschwester namens Asta Arnold kommt nach über 20 Jahren Arbeit für Hilfsorganisationen nach Deutschland zurück.

Nachdem sich Asta mehrere Fehler geleistet hat und von ihren Kollegen aus der Klinik in Nicaragua vertrieben wurde, steht sie nun an einer Drehtür am Münchner Flughafen und raucht. Die Drehtür dient als Sinnbild eines Zwischenraums, einer Transitzone, in der sich die Protagonistin befindet. Es beginnt eine lose Erinnerung von Ereignissen, Erfahrungen und Menschen aus der Vergangenheit. Diese assoziativ erzählten Geschichten haben alle eine Gemeinsamkeit, sie drehen sich um Hilfsbereitschaft. Neben den Erinnerungen stellt sich die Frage nach dem weiteren Leben: wie geht es weiter für die 65-jährige Asta, wer braucht sie noch?

Katja Lange-Müller wurde 1951 in Berlin-Lichtenberg geboren. Nach einer Ausbildung zur Schriftsetzerin arbeitete sie unter anderem als Hilfsschwester in einer psychiatrischen Klinik sowie einer Teppichfabrik in Ulan-Bator. 1984 zog sie nach West-Berlin und feierte ihre ersten Erfolge als Schriftstellerin. Katja Lange-Müller setzt sich zum Ziel ihre Werke möglichst konzentriert zu erzählen, zuletzt verglich sie diese Art des Schreibens mit einem Brühwürfel. Lange-Müller wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2013 mit dem Kleist-Preis und 2016 mit der Frankfurter Poetik-Dozentur.

15. März 19.00. Goethe-Institut St. Petersburg, Mojka 58. Auf Deutsch. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich. Kontakt: Tel. 363-11-25. [email protected]
www.goethe.de/stpetersburg

Bildnachweis: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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