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Lektorium „CULTURA“ im Februar: Zeitgenössische Kunst und deutsche Kunst im Totalitarismus

Von   /  31. Januar 2017  /  Keine Kommentare

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pd.- Das Lektorium „CULTURA“ ist eine Plattform für Begegnungen von DozentInnen und ProfessorInnen verschiedener Hochschulen, die an einer Popularisierung ihrer Forschungsergebnisse interessiert sind, mit einem Petersburger Publikum, das seine Kenntnisse in Kunstgeschichte und Kunsttheorie erweitern möchte.

1. Februar 19.30
Vorlesung: Eine zeitgenössische Ausstellung für ein zeitgenössisches Publikum. In St. Petersburg und Moskau ist zeitgenössische Kunst endlich zum Stadtgespräch geworden. Von einem Randphänomen hat sie sich zu einem Aspekt der soziokulturellen Realität entwickelt, der allgemeine Beachtung verdient. An wen richtet sie sich – und ist sie überhaupt an irgendwen gerichtet? Warum muss man sie kennen, aber nicht unbedingt lieben? Wie spricht man darüber mit Kindern? Antworten und Denkanstöße zu diesen Fragen gibt es bei der Vorlesung Dmitri Oserkows. Vortrag: Dmitri Oserkow, russischer Kunstwissenschaftler, Kurator, Leiter der Abteilung für moderne Kunst der Staatlichen Eremitage, Leiter des Projekts „Eremitage 20/21“, Kustos der Staatlichen Eremitage für französische Gravuren des 15.-18. Jh.

Konferenzsaal der Majakowski-Bibliothek 
Nab. reki Fontanki 44/46, Eintritt frei. 
Tel. des Lektoriums: 916-61-33. Auf Russisch. Eintritt frei. www.pl.spb.ru

kunst-im-nationalsozialismus-lektorium-0915. Februar 19.30
Vorlesung: „Zwei Künste 1933-1945. Die deutsche Kunst in der Zeit des Totalitarismus. Angriff auf die Avantgarde, favorisierte und geächtete Künstler“. In den zwölf Jahren des „Tausendjährigen Reichs“ zeigte die Staatsmacht ein besonderes Interesse an den Angelegenheiten der Kunst. Aus der Vielstimmigkeit der Weimarer Avantgarde wählten die Nazis „richtige“ und „falsche“ Kunst aus. Im Sommer 1937 eröffneten in München zwei Ausstellungen: „Entartete Kunst“ und die „Große Deutsche Kunstausstellung“ – auf der einen Seite versammelte man die „Feinde des Volkes“, auf der anderen „bescheidene Talente“. Wie war die Ausstellung „Entartete Kunst“ organisiert? Welche Künstler wurden geächtet – und wer wurde aus welchen Gründen von der Staatsmacht gehätschelt? Welches Schicksal erwartete die Verbannten und ihr künstlerisches Erbe? Vortrag: Pawel Dejneka, Mitarbeiter der Abteilung für Wissenschaft und Bildung der Staatlichen Eremitage, Bereich Jugendzentrum. Autor von Veröffentlichungen in der Zeitschrift „Nowy Mir Iskusstwa“ und der Literaturzeitschrift „Newa“. Autor einer Vorlesungsreihe „Deutschland – 20. Jh.“

Deutsch-Russisches Begegnungszentrum, Newski Pr. 22-24. Tel. des Lektoriums: 916-61-33. Eintritt frei. www.drb.ru

Bilder: Eremitage St. Petersburg/ Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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