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Leiterin des Petersburger Pensionsfonds Grischkewitsch gesteht Bestechung durch Wefk-Bank in Millionenhöhe

Von   /  26. Februar 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die Chefin des Petersburger Pensionsfonds Natalia Grischkewitsch gestand in der Moskauer Untersuchungshaft, während mehreren Jahren Schmiergelder in der Höhe von 18 Millionen Rubel (umgerechnet knapp 440.000 Euro) erhalten zu haben.

Dafür legte sie die Guthaben der Petersburger Pensionäre bei der Bank Wefk (Wostotschnaja Evropejskaja Finansowaja Koorporazia) an, obschon sie gemäss Gesetz dies nur bei der Bank Rossii geschehen darf. In derselben Angelegenheit ist der frühere Wefk-Leiter Alexander Gitelson in Haft, der beschuldigt wird, die Mittel zur Erhöhung der Liquidität der Bank eingesetzt haben.

Die Wefk-Bank geriet 2009 in die Schlagzeilen als die Staatsanwalt eine Hausdurchsuchung in der Hauptfiliale durchführte und den Generaldirektor Alexander Gitelson, den Chef der Verwaltung Vitali Rjbowa und seinen Stellvertreter Iwan Bibinow verhaftet. Ihnen wird Unterschlagung von Bankgeldern in grossem Umfang vorgeworfen. Mittlerweile wurde die Bank aufgelöst und mit neuem Direktorium und neuen Investoren als Petrowski-Bank wieder gegründet.

Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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