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Leid und Mitleid in einem Bild – das Rote Kreuz in Fotografien im Petersburger Fotozentrum

Von   /  4. Juli 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Das staatliche Fotozentrum Rosfoto in Petersburg zeigt in einer Ausstellung Bilder des Roten Kreuzes aus den Jahren 1863 bis 1945. Darin sind seltene Aufnahmen längst vergessener Konflikte und Kriegsschauplätze zu sehen, an denen die Organisation das Elend zu lindern versuchte.

Dort wo das Rotes Kreuz oder Roter Halbmond leuchten, herrscht Leid. Natur oder Mensch sorgen für Tod, Schmerz und grenzenloses Elend. Doch gleichzeitig sind die beiden blutroten Zeichen auf weissem Grund Symbole der Hoffnung, denn dort, wo sie prangen, wird auch geholfen.

Die Fotografie und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sind fast gleich alt. Kaum hatte die Organisation ihre Arbeit aufgenommen, begann auch die Dokumentation ihrer Arbeit durch die Fotolinse. Sie beide verbindet der Humanismus, den sich sowohl ÄrztInnen wie auch viele FotografInnen zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben.

70 Bilder aus drei Archiven

Die rund 70 Fotografien aus den Archiven des IKRK, der Presseagentur TASS sowie des staatlichen Museums für zeitgenössische Geschichte dokumentieren die Arbeit der ältesten und grössten humanitären Hilfsorganisation in den verschiedensten Konfliktzonen.

Unvergesslich sind die Bilder aus den sumpfigen Schützengräben des Ersten Weltkriegs. Bereits längst vergessen jene „unprominenter“ Konflikte, wie dem amerikanisch-mexikanischen Krieg oder dem Konflikt zwischen Deutschland und Dänemark im 19. Jahrhundert.

Russischer Schwerpunkt

Natürlich wird in der Ausstellung auch ein russischer Akzent gesetzt – so werden der Winterkrieg mit Finnland 1939/40 und der Zweite Weltkrieg 1939-45 in seltenen Aufnahmen bekannter Fotografen, wie Ewgeni Chaldei, Max Alpert, Emmanuel Jewsirichin dokumentiert.

Bilder: Rosfoto

Bis 31. Juli. ROSFOTO (Staatliches Zentrum für Photographie), ul. Bolschaja Morskaja 35. Eintritt: 100 Rubel. Tel. 314- 12-14. www.rosfoto.org

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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