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Lebende Ausstellung – deutsch-russische Zusammenarbeit in der Meeres- und Polarforschung

Von   /  13. Oktober 2011  /  Keine Kommentare

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pd.- Im Rahmen des Projektes wird eine „lebende“ Ausstellung zu den deutsch-russischen Forschungsvorhaben im Rahmen der Fachvereinbarung über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland und dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation veranstaltet.

Unter „lebender“ Ausstellung ist zu verstehen, dass in die bilateralen Vorhaben eingebundene Studierende und junge Wissenschaftler kleine Vorträge halten und zu den Exponaten und ihrer jeweiligen Arbeit in Ergänzung zu den ausgestellten Postern berichten. Die Ausstellung wird nacheinander an fünf strategischen Standorten zu sehen sein: an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg, an der Universität Moskau, im Deutschen Museum in München, in Bonn und im Mai 2012 in Berlin.

Die in die Ausstellung eingebundenen bilateralen Forschungsvorhaben umfassen die folgenden: Eurasische Schelfmeere im Umbruch – Ozeanische Fronten und Polynjasysteme in der Laptewsee, Versuchsstation auf der Samoilow-Insel, Paläoklima El’gygytgyn-See, Methanhydrate im Schwarzen Meer – Formierung, Transportwege und ihre Bedeutung im Kohlenstoffkreislauf, Kurilen-Kamtschatka und Aleuten Randmeer- und Inselbogensysteme: Geodynamik und Klimavariabilität in Raum und Zeit, Permafrost-Messnetz in Sibirien.

Darüber hinaus gehören zu den vom BMBF und vom Minobrnauki geförderten Projekten auch solche, die die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern zum Ziel haben: das Stipendienprogramm des Otto-Schmidt-Labors für Polar- und Meeresforschung (OSL) und der Masterstudiengang für Polar- und Meereswissenschaften POMOR.

Mit der lebenden Ausstellung soll der russisch-deutschen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Polar- und Meeresforschung mit ihren bestehenden Vorhaben zu vielfältigen, höchst aktuellen Forschungsschwerpunkten eine noch höhere Sichtbarkeit als bisher verliehen werden.

Insbesondere ist dabei von Bedeutung, dass die Ausstellung aufgrund ihrer Konzeption mehrere bilaterale Projekte auf einer einzigen Informationsplattform zusammenstellt. Sie werden dem Fachpublikum sowie der wissenschaftsinteressierten Öffentlichkeit so als gemeinsame russisch-deutsche Forschungslandschaft in der Meeres- und Polarforschung präsentiert.

Mit der Einbindung russischer und deutscher Nachwuchswissenschaftler wird die Ausstellung einen beträchtlichen Beitrag zur Intensivierung der deutsch-russischen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Innovation auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung leisten. Die beteiligten Studierenden werden sich beim Austausch über ihre unterschiedlichen Forschungsaufgaben gegenseitig Anregungen geben, und gleichzeitig werden sie weitere Nachwuchswissenschaftler für das höchst aktuelle Thema der Polarforschung interessieren.

So kann das bestehende Netzwerk in der deutsch-russischen Kooperation auf mittel- und langfristige Sicht verstärkt und weiterentwickelt werden. Dies wird für die aktuellen bilateralen Projekte, aber auch für zukünftige bilaterale Vorhaben von unschätzbarem Nutzen sein.

15. – 28. Oktober 2011. Staatliche Universität St. Petersburg, Birschewaja Linia 6. Eintritt frei.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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