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Laternenumzug zum Fest des Heiligen Martin in St. Petersburg

Von   /  19. November 2010  /  Keine Kommentare

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Von Viktorija Schäfer

Am 11. November wurde in St. Petersburg das Fest des Heiligen Martin gefeiert, welches gemeinsam von der Deutschen Evangelisch- Lutherischen Kirche, der Römisch- Katholischen Kirche, der Deutschen Schule und dem Deutsch-Russischen Begegnungszentrum (DRB) veranstaltet wurde. Über 200 Menschen fanden sich dazu in der Petrikirche am Newskij Prospekt ein, um mit leuchtenden Laternen daran teilzunehmen.


„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ – dieses bekannte Lied wurde an diesem Abend während des Lampionumzuges nicht nur einmal gesungen. Bei der Veranstaltung stand allerdings nicht nur das Singen im Mittelpunkt – in ganz Europa versammeln sich die Menschen an diesem Tag  in den Kirchen, um vor allem dem Heiligen Martin von Tour zu gedenken.

Martin war einst  Soldat und Sohn eines römischen Offiziers. Er teilte seinen Mantel mit einem Schwert in zwei Teile und gab die eine Hälfte einem unbekleideten Bettler. Nach dieser Begebenheit wurde er Mönch und später Bischof von Tours in Frankreich. Er ist noch heute ein Vorbild wegen seiner Barmherzigkeit.

Lagerfeuer im Hof der Katholischen Kirche

Die Feier wurde im Saal der Petrikirche mit einem Gebet begonnen, wobei die Legende des Heiligen Martin in Bildern erzählt wurde. Im Anschluss entzündeten alle ihre Laternen, und ein Umzug führte von der Petrikirche zur Katholischen Kirche der Heiligen Ekatharina. Auf dem Weg sangen Kinder und Erwachsene  miteinander Lieder.

Im Hof der Katholischen Kirche traf man  sich anschließend um ein Lagerfeuer, bei welchem mitgebrachten Leckereien miteinander geteilt wurden – so wie eins Martin seinen Mantel teilte.  Dabei gab es eine große Auswahl an unterschiedlichstem köstlichem Gebäck, die von der verschiedenen Herkunft der Menschen kündete.  Insgesamt war es damit nicht nur für die Kleinen, sondern auch für ihre Eltern und Großeltern ein schönes Fest und ein gelungener Abend, bei dem man noch lange beieinander um das Feuer stand.

Bild: Alexander Beierbach

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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