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Kultur von sechs bis sechs – in Petersburg steigt die Nacht der Museen

Von   /  13. Mai 2010  /  Keine Kommentare

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Von Eugen von Arb

Am kommenden Wochenende in der Nacht vom 15. auf den 16. Mai machen die Museen der Museumsstadt Petersburg durch. Bereits traditionsgemäss feiern Museen, Galerien, Ausstellungssäle und Bibliotheken der Stadt an jenem Wochenende ihr Fest, das dem internationalen Tag der Museen am 18. März am nächsten liegt.


Europaweit schliessen sich bereits seit Jahren über 2000 Museen in 42 Ländern der Aktion an. In Petersburg beteiligten sich im vergangenen Jahr 47 Institutionen, die von über 64.000 Personen mit mehr als 34.500 verkauften Tickets besucht wurden.

Neu: Einheitsticket für alle Museen

Dieses Jahr sind wieder 15 neue Teilnehmer mit dabei, darunter das Museum der Arktis und Antarktis, das Planetarium, das Hygienemuseum, das Katzenmuseum, drei Museen in Peterhof, das Benois-Museum, das Museum der kaiserlichen Fahrräder, das Spielkartenmuseum. Die diesjährige Museumsnacht weist eine wichtige Neuerung auf – ein Einheitsticket für 250 Rubel, das überall gültig ist und den Besuch wesentlich attraktiver macht.

Das vielfältige Programm ist zeitlich in zwei Teile gestaffelt – für jene, die pünktlich auf die Metro nachhause müssen sind Veranstaltungen von 18 bis 23 Uhr geplant, und für jene die durchmachen wollen, gibt es Programm von 21 bis 06 Uhr.

Viele Sonderveranstaltungen für die Museumsnacht

Neben den laufenden Ausstellungen haben viele Museen spezielle Veranstaltungen für diese Nacht vorbereitet. Im Städtischen Skulpturenmuseum beispielsweise wird die Skulpturenausstellung zum Siegesjubiläum in der Museumsnacht von einer Aktion begleitet.

Um 23.30, 00.30, 2.00 und 4.00 wird der Dokumentarfilm „Wer bist Du, Mensch des 21. Jahrhunderts“ von Alexander Schumljanski gezeigt, der seine Gedanken zum Phänomen Krieg in Bilder umgesetzt hat. Die Besucher können sich mit den Autoren des Films unterhalten und werden mit einer echten Soldatenmahlzeit mit Kascha und Wodka verköstigt.

Bild: Das Katzenmuseum nimmt zum ersten Mal an der Museumsnacht teil.

www.artnight.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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