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Kultur im Gasometer – „Lumière Hall“ St. Petersburg

Von   /  15. Juli 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- In einer alten Industrie-Anlage am Obwodni Kanal hat eine neue Kulturplattform ihre Tore geöffnet. In der „Lumière Hall“ werden Ausstellungen und Filmvorführungen gezeigt.

An der backsteinroten Industriemeile entlang des Obwodny Kanals (Abwasserkanal) ist eine weitere Kulturplattform entstanden. In den halbverfallenen Industriebauten des 19. Jahrhunderts haben sich bereits einige Kulturrräume und Galerien eingerichtet, darunter das „Tkatschi“, das sich im Dachgeschoss des gleichnamigen Business-Zentrums befindet.

Weitere Filialen in Moskau, Nischni-Nowgorod und Jekaterinburg

Die „Lumière Hall“, die noch drei weitere Filialen in Moskau, Nischni-Nowgorod und Jekaterinburg hat, ist im schmucken Rundgebäude eines früheren Gasometers einquartiert. Wer das Gelände durch das rohe Eisentor betritt, sieht am Horizont riesige Fabrikschornsteine und kann die grösse des riesigen historischen Fabrikareals abschätzen.

Das praktisch fensterlose Gebäude ist dementsprechend dunkel, die Ausstellungs-Exponate werden durch Spots beleuchtet. Die Dunkelheit sowie die das Rundgewölbe bieten ideale Bedingungen für Multimedia-Ausstellungen. Momentan zeigt die „Lumière Hall“ Ausstellungen mit Bildern von Van Gogh, Aiwasowski, Leonardo da Vinci, und Rörich.

Galerie an der Gasometer-Wand

Parallel dazu sind Bilder und Reproduktionen in einer Galerie ausgestellt, die über eine eiserne Treppe erreichbar ist. Am Empfang wird für den Besuch aller Ausstellung 780 Rubel verlangt, das ist teurer als ein ein Ticket der Eremitage.

Draussen auf dem Gelände präsentieren sich die diversen Sponsoren des Projekts, ausserdem wird ein kleines Café betrieben. Neben dem Gasometer gehört ein ehemaliges Verwaltungsgebäude zur „Lumière Hall“, das ebenfalls für Ausstellungen genutzt wird.

„Lumière Hall“, Obwodny Kanal 74, Tel. 407-17-31, e-mail: [email protected]www.lumierehall.ru

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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