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Konzerte mit dem Chor der Schlosskirche Weilburg in St. Petersburg

Von   /  15. Oktober 2010  /  1 Kommentar

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pd./eva.- Am Sonntag, dem 19. Oktober tritt der Chor der Schlosskirche (Leitung: Doris Hagel) mit dem Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn  im grossen Saal der Petersburger Philharmonie auf. Dirigent ist Herr Dmitri Subow, er wird die Kantorei der Schlosskirche und das Akademische Symphonieorchester der Philharmonie St. Petersburg leiten. Das Konzert eröffnet die Winterreihe geistlicher Konzerte an der Petersburger Philharmonie.

Am Dienstag, dem 19. Oktober findet in der Petrikirche am Newski-Prospekt ein geistliches Konzert statt. Auf dem Programm stehen Werken von Johann Sebastian Bach und seinen Vorfahren. Sie stammen aus dem sogenannten Altbachischen Archiv, einer Sammlung von Motetten, Chorliedern und Kantaten aus der Zeit zwischen 1650 und 1710, die von Johann Ambrosius Bach begonnen und von seinem Sohn Johann Sebastian Bach weiter betreut wurde.

„Ach, dass ich Wassers genug hätte“ von Johann Christoph Bach zählt zu den Perlen hochbarocker Tonkunst Mitteldeutschlands, eine Altsolokantate, welche von einem Gambenconsort begleitet wird. Ein weiterer Glanzpunkt barocker Tonkunst ist der Hochzeitsdialog, die Vertonung von Hohelied-Texten aus der Bibel von Johann Christoph Bach.

Sehnsucht und Schönheit der Liebe

Solisten und Instrumentalisten sprechen in virtuoser Klangpracht von der Sehnsucht und Schönheit der Liebe. Anrührende Expressivität und tiefer protestantischer Glaube verbinden sich zu klanglichen Erlebnissen aus barocker Zeit. Die doppelchörige Motette „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ von Johann Sebastian Bach beschließt den musikalischen Reigen.

Namhafte Solisten der „Alten Musik“ wie die Sopranistin Mechthild Bach, die Altistin Anne Bierwirth, der Tenor Hans Jörg Mammel und der Bass Manfred Bittner musizieren die besinnlichen und auch virtuosen Kantaten und kraftvollen Motetten gemeinsam mit der Kantorei der Schlosskirche und dem Moskauer Barockensemble „The Pocketsymphony“ mit Nazar Kozhukhar unter der Leitung von Kantorin Doris Hagel.

Bild: Doris Hagel (PD)

17. Oktober 19.00
Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn für Solisten, Chor und Orchester. Sinfonie-Orchester
der Philharmonie, Chor der Schlosskirche Weilburg, Doris Hagel (Sopran, Deutschland), Marina Pintschuk (Mezzo-Sopran), Boris Stepanow (Tenor), Manfred Bittner (Bass, Deutschland). Dirigent: Dmitri Subow.

Großer Saal der Schostakowitsch-Philharmonie. Michailowskaja ul. 2. Tel. 710-42-90. Eintritt 200-600 Rubel. www.philharmonia.spb.ru

19. Oktober 19.00
Konzert „Johann Sebastian Bach und seine Vorfahren“. Solisten: Mechthild Bach (Sopran), Anne (Tenor), Manfred Bittner (Bass), Kantorei der Schlosskirche (Leitung Kantorin Doris Hagel). Eintritt frei, Kollekte.

Kirche St. Peter und Paul. Deutsche Evangelisch-Lutherische St. Annen- und St. Petrigemeinde. Newski Prospekt 22-24. Tel. 312-07-98.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Matthias sagt:

    Ich war mit dem Chor in St. Petersburg und bin wieder einmal begeistert von dieser schönen Stadt. Die Konzerte in der Philharmonie und der Kirche waren gut besucht und dem Applaus nach zu Urteilen hat es dem Publikum gut gefallen.Die Zusammenarbeit mit dem russischen Orchster hat ebenfalls sehr gut geklappt. Die Sprache der Musik ist doch so international, dass man sich verständigen kann.

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