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Konflikt mit Türkei bringt Petersburger Industrie in Schwierigkeiten

Von   /  13. Dezember 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Wie die Webseite von RBK meldet, musste das Werk der Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) in Strelna bei St. Petersburg bereits die Herstellung von Waschmaschinen einstellen, weil Komponenten aus der Türkei nicht geliefert wurden. Auch andere Branchen der russischen Industrie sind von möglichen Sanktionen gegenüber der Türkei betroffen.


Laut RBK muss Bosch-Siemens auch bald die Montage von Kühlschränken stoppen, weil die nötigen Teile aus der Türkei fehlen. Die Container stehen offenbar seit dem 23. November im Zoll, ohne abgefertigt zu werden. Diese Nachrichten wurden von einem Vertreter des Petersburger Komittees für Industrie-Politik und Entwicklung bestätigt, Bosch-Siemens-Hausgeräte (BHS) wollte die Situation nicht kommentieren.

Ähnliche Probleme haben weitere internationale Unternehmen in St. Petersburg – so das Autowerk von Toyota, das Elemente der Lärmisolation, Räder und Auspuffe aus der Türkei bezieht. Hyundai in Petersburg meldete, dass das Werk keine Teile Made in Turkey verbaue, und Nissan und Ford gaben keine Auskunft auf die Fragen von Fontanka.ru. Auch der Konzern „Silowie Maschiny – Toshiba“, der unter anderem Turbinen für Kraftwerke baut, soll von Lieferschwierigkeiten bei Teilen aus der Türkei betroffen sein.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.rbc.ru

www.fontanka.ru

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Bosch-Siemens eröffnet Waschmaschinen-Fabrik in Neudorf-Strelna

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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