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Kommentar: 12 Etagen oder wie St. Petersburg die fallenden Immobilienpreise angeht

Von   /  4. Oktober 2015  /  Keine Kommentare

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Markus Müller – Hin und wieder kommt ein gute Idee aus den falschen Gründen zum Tragen. Das ist dann erträglich wenn es eine Gute Idee bleibt. Die städtische gesetzgebende Versammlung im Smolny hat diese Woche darüber beraten, die maximale Höhe von Neubauten auf dem Stadtgebiet auf 12 Etagen zu begrenzen.

Ein erhoffter Nebeneffekt ist, das die Preise für die Wohnungen weniger rasant fallen, da die Kosten pro Haus auf weniger Wohnungen verteilt werden müssen. Im Schnitt werden die Gestehungskosten im Falle einer Wohnimmobilie um ca. 10% steigen.

Ob das Gesetz zu Anwendung kommt ist noch nicht absehbar, aber die Auswirkungen auf das Stadtbild wäre positive. 12 Etagen würden dem flachen Stadtbild im Zentrum, welches eigentlich die Traufhöhe der Eremitage nicht überragen darf gut tun.

Ja nach Einfluss bzw. Geld und Chuzpe wurden in den letzten 10 Jahren die Bauhöhen an vielen Orten überschritten. So erfolgreich der Kampf gegen das übergroße, aber elegante designte, Gazprom Hochhaus geführt wurde, so wenig wurde danach gegen die unsäglichen architektonischen Verbrechen in der Stadt ausgerichtet.

Mit einer Höhenbeschränkung würden diese Bauten Ihren schlechten Stil wenigstens nicht mehr aus dem Häusmeer herausheben können. Allein aus diesem Grund wäre es der Vorlage zu Wünschen das Sie bald Gesetzeskraft erhält.

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Foto: A. Below, vk.Com

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