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Kampf um Rohstoffe: Russland plant neue Arktis-Expedition

Von   /  19. Dezember 2008  /  1 Kommentar

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rian.- Russische Forscher wollen im kommenden Jahr erneut in die Arktis fahren, um den Festlandssockel des Nordpolarmeeres zu untersuchen. Das teilte Polarforscher und Duma-Abgeordneter Artur Tschilingarow mit. Die Expedition werde vom Institut für Arktis-Geologie vorbereitet und 2009 zustande kommen, sagte Tschilingarow, der Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für die internationale Zusammenarbeit in der Arktis und Antarktis ist.
Im August 2007 hatte eine russische Arktis-Expedition den Nordpol erreicht. In einer Rekordtiefe von 4261 Metern wurden im Nordpolarmeer Bodenproben genommen und die russische Staatsflagge aufgestellt. Nach der Auswertung der Expeditionsergebnisse gelangten die Forscher zu dem Schluss, dass der Lomonossow-Rücken geologisch zum russischen Festlandssockel gehört. Deshalb dürfe Russland Anspruch auf die mit Rohstoffen reich gefüllte Schatzkammer auf einer Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern erheben.

Die Forschungsreise sorgte weltweit für Aufregung. Um die arktischen Rohstoff-Reserven buhlen neben Russland auch die USA, Kanada, Dänemark und Norwegen. Laut Experten lagern im Arktisgebiet mehr als 25 Prozent der Weltvorräte an Erdöl und Erdgas.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Realsatire sagt:

    Wieso hatte ich das dumme Gefühl in der Magengegend, das dieses Ergebnis der Forschungsfahrt in etwas so „unvorhersehbar“ ist wie das Ergebnis einer russischen Präsidentenwahl ?
    Vermutlich habe ich was Schlechtes gegessen.

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