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In Erinnerung an: Wjatscheslaw Wassiljewitsch Tichonow alias Maxim Jesajew alias Schtirliz

Von   /  4. Dezember 2009  /  Keine Kommentare

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mm. Der russische Volksschauspieler Wjatscheslaw Tichonow wurde nach einem akuten Notfall auf seiner Datscha am 28. November ins Moskauer Zentralkrankenhaus  eingeliefert und erlag am 4 Dezember seiner Krankheit. Er war einer der bekanntesten russischen Schauspieler und „Künstler des Volkes“ der UdSSR. Er gehörte zu den bekanntesten Schauspielern Russlands und spielte in Dutzenden von Spielfilmen mit,  die Heute zum klassischen Erbe des sowjetischen Films zählen.

Bekannt wurde er durch seine Rolle als russischer  Spion, der als „SS-Standartenführer Max Otto von Stierlitz“ die Deutschen an der Nase herumführte.

Lesen sie auch die Umfangreiche Würdigung von Wjatscheslaw Tichonow auf Russland.RU

Schtirliz ist die Hauptfigur aus einer sehr beliebten sowjetischen Filmserie von 1973 „17 Augenblicke im Frühling“. Als eine der ersten Fernsehserien überhaupt wurde sie zum erfolgreichen „Blockbuster“ . Die Serie ist dank permanenter Wiederholung und zahlreicher Anekdoten ein Kult-Klassiker – eine identitätsstiftenden,  kollektiven positiven Erinnerungen an das Lebensgefühl der Breschenew Ära.

Der Plot

Maxim Jesajew alias „Standartenführer Max Otto von Stierlitz“ ist ein russischer Spion, der als Mitarbeiter der GESTAPO in Berlin glänzt. Sein Chef der Gruppenführer SS ”Müller”, wird von einem in Russland ebenfalls hoch geschätzten Schauspieler, Leonid Sergejewitsch Bronevoi, gespielt der ihn immer wieder verdächtigt, als „Phantom“ jagt, oft foppen sie sich auch, aber Schtirliz entwischt jedoch immer und bleibt unerkannt. Er kann wie durch Wunder nie überführt werden. Diese Fähigkeit ist sprichwörtlich –  sieh u.A. „Ausereden wie bei Schtirlitz„.

shtirliz-mueller

Schtirliz windet sich in der Serie immer wieder, und auf unglaubliche bzw. unglaubwürdige Weise aus der Situation.

Er ist seitem der Held von Witzen aller Art bei denen mann mit irrsinigen Ausreden daherkommt und sich aus unglaublichen Situationen rettet.

Interessant ist jedenfalls das die Deutschen in dem Film nicht so undifferenziert “dumm, dreist und böse” dargestellt sind wie es bei den Briten oder Amerikanern in ähnlichem Filmen aus dieser Dekade der Fall ist. Sie werden zu ernstzunehmenden Gegner stilisiert.

Bilder: Wikipedia Commons

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