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Illegale Zigarettenfabrik in Petersburger Strafkolonie entdeckt

Von   /  10. Februar 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- In der Strafkolonie Nr. 7 an der Uliza Latyschskich Strelkow hinter dem Ladogaer Bahnhof wurde am 29. Januar eine illegale Zigarettenproduktion ausgehoben. Als Direktorin des Unternehmens war die geschiedene Frau des Gefängnisdirektors registriert.

Als die Staatliche Ermittlungsbehörde (SKR) die schwer bewachte Anlage stürmte, wurde auf rund 1000 Quadratmetern eine Tabakproduktion entdeckt. Auf zehn Maschinen wurden die berühmten Papirosi der Marke „Belomorkanal“ produziert, auf weiteren fünf Maschinen die ebenfalls altbekannte „Prima“.

Neben rund 40.000 Päckchen „Belomorkanal“ und
3000 Päckchen „Prima“ wurden mehrere Tausend gefälschter Zollmarken beschlagnahmt. Die Verpackungen wurden aus Nowgoros Veliki bezogen, der Tabak kam aus Aserbaidschan.

„Belomorkanal“ –  eine der stärksten Zigaretten der Welt

Wie Fontanka.ru weiter ermittelte, wurde das Unternehmen von der geschiedenen Frau des Gefängnisdirektors geleitet. Obwohl die beiden offiziell geschieden sind, leben sie offenbar immer noch zusammen.

Die „Belomorkanal“ wird seit 1932 produziert und gilt als eine der stärksten Zigaretten weltweit. Anstelle eines Filters verfügt sie über ein Karton-Mundstück und ist darum bei Kiffern beliebt. Es wird angenommen, dass sie als Vorbild für die „Victory“-Zigaretten in George Orwells Roman „1984“ gedient haben.

Bild: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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