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Hochgeschwindigkeitszug „Lastotschka“ verbindet erstmals St. Petersburg und Wyborg

Von   /  7. September 2015  /  2 Kommentare

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spn./eva.- Ein Hochgeschwindigkeitszug „Lastotschka“ (Schwalbe) ist am 2. September erstmals auf der Strecke zwischen Sankt Petersburg und Wyborg gefahren. Der von Siemens auf der Desiro-Plattform hergestellte Zug „Lastotschka“ wird im Regionalverkehr eingesetzt.

Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und kann bei Temperaturen von plus 40 bis minus 40 Grad betrieben werden. Die „Lastotschka“-Züge, die bereits in einigen russischen Regionen eingesetzt werden, hatte der russische Bahnkonzern RZD ursprünglich für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi geplant.

„Die Fahrt mit einem ‚Lastotschka‘ ist ein neuer Durchbruch, eine neue Qualität des Fahrgastservices. Das sind vollkommen neue Bedingungen — sowohl in Bezug auf die Geschwindigkeit als auch auf die bei der Fahrgastbeförderung“, sagte der stellvertretende Gouverneur des Gebietes Leningrad, Alexander Drosdenko, vor der feierlichen Erstfahrt des Nahverkehrszuges. Er hob hervor, dass die Fahrpreise für den „Lastotschka“-Zug sich in den nächsten 1,5 bis zwei Monaten nicht von denen mit den Zügen unterscheiden würden, die zuvor auf dieser Strecke pendelten.

Verkehrt bereits auf viele Linien

Wie der Chef der Oktjabrskaja Schelesnaja Doroga (Oktober-Eisenbahn), Oleg Walinski, mitteilte, wird derzeit erwogen, „Lastotschka“-Züge auch auf den Strecken nach Wolchow, Gatschina und Sosnowo einzusetzen.
Im Verkehrsnetz der Oktober-Eisenbahn werden „Lastotschka“-Züge bereits auf den Strecken von Sankt Petersburg nach Weliki Nowgorod, Bologoje und Petrosawodsk eingesetzt.

Einge der „Lastotschka“-Züge wurden in einem Siemens-Werk in Deutschland hergestellt. Später wurde eine Gemeinschaftsproduktion der Züge in Russland gestartet. Im Mai rollte der erste Zug aus einer russischen Werkhalle. RZD bestellte insgesamt 1200 Züge. Bis 2017 sollen die Züge auf Wunsch der Behörden zu 80 Prozent in Russland hergestellt werden.

www.sputniknews.com

Bild: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

2 Kommentare

  1. Hallo Daniel, der Artikel stammt von der russischen Nachrichtenagentur „Sputniknews“, der ehemaligen „Ria Novosti“, die ihre Recherchen in der Regel gewissenhaft führt. Für mich als Laie sind 160 Stundenkilometer durchaus „Hochgeschwindigkeit“, aber Du kannst das durchaus anders sehen. Danke für Deine profunde Kritik. Liebe Grüsse Eugen

  2. Der Schleifer sagt:

    Hallo Eugen

    Ob jetzt da der neue Schwalbenzug unter Hochgeschwindigkeitszug einzustufen ist, fragt sich, von wo hast Du das her?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hochgeschwindigkeitszug

    und Siemens schreibt auch nichsts von Hochgeschwindigkeitszug

    http://www.mobility.siemens.com/mobility/global/de/nahverkehr/schienenverkehr/commuter-und-regionalzuege/desiro/seiten/desiro.aspx

    Also ein ganz normaler neuer Pendlerzug/Vorortszug, wie man das ja in Europa kennt.
    Hoffentlich haben sie auch endlich Toiletten dabei, wäre super Fortschritt.

    Wieso nicht mal vor dem Artikelschreiben, sich profunder Informieren.
    Würde der Qualität der Zeitung gut tun.

    Liebe Grüsse
    Daniel Hunter
    (ex-Angestellter bei)

    http://www.speno.ch/ru/0_home.asp

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