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Großer Deutschlehrertag in Sankt Petersburg

Von   /  28. November 2013  /  Keine Kommentare

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Von Armin Wilding

Am 23. November lud das Goethe-Institut Sankt Petersburg zum zwölften Mal Lehrende aus Schulen und Universitäten ein, sich beim Deutschlehrertag der Nordwestrussischen Region zu Austausch und Weiterbildung zu treffen. Mehr als 250 Teilnehmer kamen nach Sankt Petersburg, unter anderem Lehrer aus Pskow, Nowgorod, Wologda und Tscherepowjez (Fotogalerie).

Das Bildungskomitee der Stadt hatte Räumlichkeiten im Anitschkow-Palast am Newski-Prospekt zur Verfügung gestellt, womit ein wohltuender Rahmen gegeben war, der die Lehrkräfte aus dem Alltag heraushob.  “Es war uns wichtig, ein Forum zu schaffen, in dem sich die Lehrenden auf angenehme Art und Weise mit den neuesten Tendenzen im Deutschunterricht vertraut machen können und auch die Möglichkeit haben, untereinander zu kommunizieren”, berichtet Natalja Bojkowa vom Goethe-Institut, “denn leider haben die Deutschlehrer im russischen Schulalltag oft keine Möglichkeit, sich auszutauschen, sowie über Probleme und Erfolge zu sprechen. Hier könnte man in Rußland durchaus von der deutschen Vereinskultur lernen.”

Landeskunde, neue Methoden und Kabarett

In sieben Workshops vermittelten die Veranstalter Wissen und Fähigkeiten für den modernen Deutschunterricht. Schwerpunkt war diesmal das Thema Landeskunde, wobei über Deutschland hinaus auf Österreich und die Schweiz ausgegriffen wurde. Ebenso konnten die Lehrer Neuigkeiten über die deutsche Jugendszene, den Unterrichtseinsatz von Videos und Internet, sowie das “Stationenlernen” erfahren.
Im Rahmen einer Verkaufsausstellungen präsentierten die Verlage Cornelsen, Hueber, Klett-Langenscheidt und Prosweschtschenie ihre neuesten Lehrmittel, wobei Fachberater für detailierte Beratung zur Verfügung standen. Der Deutschlehrertag mündete in einen humorvollen Abend mit dem Kabarett “Kabbaratz” aus Darmstadt, welches passend zum Anlass das Programm “Retter dem Dativ” zum Besten gab.

Die stellvertretene Institutsleiterin des Goethe-Instituts, Dr. Barbara Frankenberg, zog ein überaus positives Resümee: “Es freut mich besonders, dass unser Ansatz, die Lehrer in eine aktive Teilnahme einzubinden, Früchte gezeitigt hat. Da wird der Einzelne angesproche, man sitzt nicht in einer anonymen Vortragsreihe. Aufgrund der positiven Rückmeldungen überlegе man sich nun auch in den Goethe-Instituten von  Moskau und Nowosibirsk, ein ähnliches Format anzubieten.”

Bilder: Goethe-Institut Sankt Petersburg und Jelena Kislenkowa
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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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