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Große Investitionsprojekte mit EU-Firmen im Gebiet Leningrad erfolgreich umgesetzt

Von   /  18. Dezember 2015  /  Keine Kommentare

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spn.- Eine ganze Reihe von großen Investitionsprojekten unter Beteiligung europäischer Partner sind im Gebiet Leningrad im Jahr 2015 unter Mitwirkung der regionalen Behörden erfolgreich umgesetzt worden. Wie ein Sprecher der regionalen Verwaltung mitteilte, handelt es sich dabei um deutsche, belgische, finnische und schwedische Unternehmen.

Eines der größten Projekte sei ein Joint Venture von Siemens und der OAO (Offene AG) Silowyje Maschiny, das den Bau eines Betriebs zur Produktion bzw. Wartung von Gasturbinen beinhaltet. Diese Turbinen werden eine Leistung von mehr als 60 Megawatt haben und sind für den russischen und den GUS-Markt bestimmt. „Die Investitionen in den Bau des Betriebs betrugen mehr als 100 Millionen Euro. Es wurden 350 Arbeitsplätze geschaffen“, so der Sprecher.

Das Joint Venture OOO (GmbH) Siemens Technologii Gasowych Turbin (STGT) in einem Industriepark in der Ortschaft Gorelowo (Gebiet Leningrad) nahm im Juni 2015 seine Tätigkeit auf. Es löste quasi die Firma Interturbo ab, die in Lizenz der Siemens AG im Laufe von mehr als 20 Jahren insgesamt 36 Elektro-Gas-Turbinen von je 160 Megawatt gebaut hatte. „Derzeit werden 28 Turbinen erfolgreich betrieben und weitere acht sind für neue Kraftwerke bestimmt, die erst gebaut werden“, betonte der Sprecher.

Paraffinkerzen und Wohnbauprojekte

Zuvor hatte der Gouverneur des Gebietes Leningrad, Alexander Drosdenko, festgestellt, dass der Anteil ausländischer Investitionen in diesem Föderationssubjekt nicht geringer geworden sei. „Trotz der entstandenen Situation sehen wir keinen Rückgang ausländischer Investitionen. Der Anteil der ausländischen Investitionen beträgt seit zwei Jahren von 1,7 bis zwei Milliarden Dollar“, führte der Gouverneur auf dem jüngsten St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum an.

Unter anderen gemeinsamen Investitionsprojekten der letzten Zeit sind der Bau eines Betriebs für die Produktion von Paraffinkerzen (OOO MKR) durch die russisch-schwedische Firma OCC und die deutsche Firma Müller und der Bau von Wohnvierteln Eland in Murino und Gröna Lund in Wsewoloschsk durch die Holding NCC erwähnenswert.

Logistik und Reifenproduktion

„Die Investitionen in den Bau der Kerzenfabrik im Industriegebiet Tammisuo (Kreis Wyborg) beliefen sich auf 450 Millionen Rubel. Dadurch wurden etwa 250 Menschen mit Arbeitsplätzen versorgt“, so der Sprecher weiter. „Derzeit werden dort Straßen-, Form- und Teekerzen aus Paraffin hergestellt.“ Insgesamt werden dort etwa 13 Millionen Kerzen jährlich produziert, von denen zehn Prozent an russische Handelsketten geliefert und der Rest in Skandinavien und anderen Ländern Europas verkauft werden.

Zudem wurde im Gebiet Leningrad ein Investitionsprojekt der belgischen Firma Ahlers auf dem Gebiet Logistik umgesetzt. Für die Errichtung eines großen Lagerhauses im Industriepark Greenstate haben die Belgier 1,1 Milliarden Rubel ausgegeben. Und die finnische Firma Nokian Tyres baute ihre Reifenproduktion in Wsewoloschsk aus. Im scheidenden Jahr investierte sie 150 Millionen Rubel in dieses Projekt.

Bild: Screenshot www.energy.siemens.com

www.sputniknews.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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