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Grossauftrag von der russischen Bahn für Siemens und Partner

Von   /  28. Mai 2010  /  Keine Kommentare

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eva/rian.- Siemens und ihr russischer Partner, die Lokomotivenfabrik OJSC Sinara Transport Machines haben von der russischen Bahn (RZD) den Zuschlag für einen Grossauftrag über 221 Züge im Wert von 1,1 Milliarden Euro erhalten. Die Herstellung soll 2011 beginnen, Siemens wird dazu die elektrischen Komponenten liefern, die in St. Petersburg hergestellt werden.

Dazu wird der deutsche Elektrokonzern Siemens rund 20 Millionen Euro in das Gemeinschaftsunternehmen Siemens Elektropriwod in St. Petersburg für die Produktion von Elektrolok-Motoren investieren. Das teilte Dietrich Möller, CEO und Präsident von Siemens Russland/Zentralasien, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der Olympia-Stadt Sotschi am Schwarzen Meer mit.

Produktion von Elektroantrieben bei Elektropriwod

Die ursprünglich für die Montage von Motoren und anderen Teilen von Verdichterstationen für den Gaskonzern Gazprom eröffnete Fabrik in St. Petersburg bestehe seit einigen Jahren. Siemens habe beschlossen, die Produktion von Elektroantrieben für diverse Eisenbahntechnik (in St. Petersburg) zu lokalisieren. Dabei nannte Möller keine konkreten Termine.

Das Joint Venture Siemens Elektropriwod, gegründet von der Siemens AG A&D Large Drives und der russischen REP-Holding, war im Januar 2006 eingetragen worden. Die Gesellschafter halten gleiche Anteile an dem Unternehmen. Siemens ist bereits an verschiedenen Projekten der russischen Bahn beteiligt, unter anderem liefert der Münchner Konzern das Rollmaterial für die „Sapsan“-Hochgeschwindigkeitszüge, die zwischen St. Petersburg und Moskau verkehren. Ausserdem hält Siemens 49 Prozent der Anteile am Unternehmen Ural Locomotives.

Bild: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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