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Gluschenko als Organisator des Starowoitowa-Mords verurteilt

Von   /  8. September 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Der berüchtigte Ex-Duma-Abgeordnete und Petersburger Mafioso Michail Gluschenko wurde am 28. August von einem Petersburger Gericht zu 17 Jahren verschärfter Lagerhaft und einer Geldstrafe verurteilt. Er wurde wegen Erpressung und als Organisator des Mords an der Petersburger Stadtparlamentarierin Galja Starowoitowa schuldig befunden.

Sie war 1998 in ihrem Hauseingang erschossen worden. Während der Mörder und sein Helfer schon verurteilt wurden, verlief die Suche nach den Hintermännern lange ergebnislos. Die Anklage hatte zuerst 13, dann 17 Jahre Haft gefordert, die Verteidigung plädierte auf Freispruch wegen Verjährung. Gluschenko behauptete, unter Druck seines Bandenchefs Wladimir Barsukow-Kumarin gehandelt zu haben, dem Starowoitowa angeblich im Weg stand.

Der ehemalige LDPR-Duma-Abgeordnete Gluschenko versteckte sich lange in Zypern, und wurde erst 2009 fast zufällig verhaftet als er sich in Russland einen neuen Pass machen lassen wollte. Gluschenko gehörte der berüchtigten Tambower Mafia an, die im Petersburg der Neunzigerjahre Angst und Schrecken verbreitete. Strafmildernd wirkte seine Bereitschaft, mit den Ermittlern zusammen zu arbeiten.

Olga Starowoitowa, die Schwester der ermordeten Politikerin meinte, es sei längstens bekannt, dass Gluschenko den Mord begangen habe – viel wichtiger sei es, den oder die Auftraggeber zu finden.

www.fontanka.ru

Bild: Handout

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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