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Generalstab: Neue Ausstellungsräume der Eremitage werden im September eröffnet

Von   /  25. Januar 2010  /  3 Kommentare

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TOPTICKER.- Auf einer Presseführung präsentierte Eremitage-Direktor Michail Piotrowski den Medien jenen Trakt im Generalstabsgebäude, der schon im September eröffnet werden soll. Dazu gehört unter anderem das neue Museum für zeitgenössische Kunst.


Zeitgenössische Kunst und Salonkunst

Es besteht aus einer Reihe kleinerer Säle und einer grossen Halle, die durch die zweite, dritte und vierte Etage reicht und eine Deckenhöhe von insgesamt 14 Metern hat. In der dritten Etage wird ausserdem eine Ausstellung an die beiden Sammler Schukin und Morosow erinnern, deren Kunstsammlungen nach der Revolution in der Eremitage aufgingen. Im zweiten Stock soll eine Ausstellung mit Salonkunst Platz finden.

Petersburger „Dämmerlicht“ durch Technik kompensiert

Beeindruckt zeigten sich die Medienvertreter von der modernen Beleuchtungstechnik, die nicht nur eine optimale Ausleuchtung der Gebäude zum Ziel hat, sondern auch eine Kompensierung des spärlichen Tageslichts in den „dunklen Jahreszeiten“ Petersburgs.

In einigen Räumen sind die Arbeiten bereits soweit fortgeschritten, dass mit dem Verputz- und Anstreichearbeiten begonnen werden kann. Direktor Piotrowski zeigte sich erfreut über das planmässige Fortschreiten des Ausbaus und über die Gewissenhaftigkeit der Arbeiter. „Stellen Sie sich vor“, meinte er begeistert, „am 15. Januar besichtige ich das Objekt und sehe, dass die Leute nicht nur arbeiten, sondern auch in sämtlichen Innenhöfen den Schnee weggeräumt haben.“

Beginn der zweiten Bauetappe im Zeitraum Mai bis Juni

Die erste Bauetappe soll pünktlich im kommenden September abgeschlossen werden. Dabei sollen auch die finanziellen Vorgaben eingehalten werden – laut Piotrowski wurden bisher rund drei der budgetierten 4,4 Milliarden Rubel ausgegeben.

Momentan werden die Aufträge für die zweite Ausbaustufe vergeben, mit der im Zeitraum Mai bis Juni begonnen werden soll. Das Ausbauprojekt im Generalstab wird mit staatlichen Geldern und einem Beitrag der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) finanziert. (eva)

Bild: Schritt für Schritt wird das Ausbau-Modell umgesetzt. (Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold)

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

3 Kommentare

  1. eva sagt:

    Ich bin zwar nicht über die Details des Umbaus orientiert, aber ich bin sicher, dass diese Abteilung nicht verschwinden wird. Die Eremitage besitzt viele Exponate aus diesem Bereich und wird sie sicher weiterhin zeigen wollen. Wenn wir mehr wissen, werden wir darüber berichten.

  2. Und was passiert nun mit dem im selben Gebäude untergebrachten Museum der kaiserlichen Garde? Es wäre bedauerlich, wenn dieses Kleinod der militärhistorischen Museumslandschaft verschwinden würde.

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