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Geheimdienst und Polizei töten Banditen bei Sondereinsatz in Petersburg

Von   /  18. August 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Während eines gemeinsamen Einsatzes von Sondertruppen der Polizei (MWD) und des Geheimdienstes (FSB) wurden am 17. August in einer Wohnung Wohnung am Leninsky Prospekt bis zu vier Banditen getötet. Trotz Geheimhaltung wurde der Sondereinsatz von vielen Zuschauern und Medien beobachtet.

Die Behörden versuchten die Aktion maximal geheim zu halten und sprachen zuerst von einer Übung. Allerdings gelang es nicht, eine grosse Menge Neugieriger zu vermeiden, die sich um das Haus versammelte, in dessen 16. Etage die Banditen vermutet wurden. Um die Medien abzulenken, inszenierte man sogar den Abtransport eines „Verletzten“ mit der Ambulanz.

Explosionen, Gaseinsatz, Schiesserei

Dann gab es zwei Explosionen, und die Elitepolizisten stürmten die Wohnung. Wie Fontanka.ru schreibt, entschied man sich, durch die Decke aus dem darüber gelegenen Stockwerk in die Wohnung einzudringen. Nach der Sprengung der Decke kam offenbar eine Art Gas zum Einsatz, mit dem die Banditen ausser Gefecht gesetzt wurden, denn die Polizisten trugen Schutzmasken.

Bei dem Schusswechsel wurden bis zu vier Personen getötet, die allesamt auf der Fahndungsliste gestanden hatte. Allerdings widersprachen sich die Meldungen der verschiedenen beteiligten Behörden. Der Anführer der Bande wurde am 14. August auf der Autobahn „Kavkas“ getötet, wo er Überfälle auf Verkehrspolizisten unternommen hatte. Der Einsatz wurde durch das Nationale Antiterroristische Komitee (NAK) der Region Kabardino-Balkaria initiiert, von wo die Verbrecher stammten.

Bild: Screenshot 1. Kanal

www.1tv.ru
www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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