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Gazprom-Konzern finanziert Bau des Wolkenkratzers allein

Von   /  28. Dezember 2008  /  Keine Kommentare

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rian.- Der Konzern Gazprom übernimmt die Finanzierung des Baus des Geschäftskomplexes Ochta-Zentr in Sankt Petersburg. Das teilte Gazprom-Chef Alexej Miller Journalisten mit. Das Projekt wird auf umgerechnet 2,2 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Ursprünglich hatten Gazprom und die Stadtverwaltung vor, das Projekt, dessen Dominante ein Gazprom-Wolkenkratzer an der Newa-Uferstraße bilden soll, gemeinsam zu finanzieren. Die Stadt ist mit 49 Prozent am Projekt dieses Businesszentrums beteiligt, der Rest gehört dem Gasmonopolisten.

Stadt erhält Ausgaben rückerstattet

„Wir haben uns darauf geeinigt, dass Gazprom dieses Projekt zu 100 Prozent finanzieren wird“, fügte Miller hinzu. „Die Stadt wird sich auf den Bau des Fußballstadions für den FC Zenit konzentrieren.“ Nach seinen Worten wird der Konzern nicht nach neuen Partnern für die Umsetzung dieses Projektes suchen. Alle Ausgaben der Stadt für dieses Bauvorhaben würden im Austausch gegen die Aktien zurückerstattet, die die Stadt heute besitzt.

Miller sagte nicht, wie hoch das Bürogebäude der Gazprom-Ölgesellschaft GazpromNeft sein wird. „Diese Dominante wird Petersburg schmücken“, erklärte er auf die Frage, wie hoch der Wolkenkratzer werden soll. Ursprünglich war die Höhe des GazpromNeft-Turms mit rund 400 Meter geplant.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Gazprom-Turm – die Stadt Petersburg steigt aus dem Projekt aus

Stadtregierung zieht Budgetbeitrag für Gazprom-Hochhaus zurück

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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