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Galerie Borey im Juli – journalistische und poetische Fotografie – urbane Etüdenmalerei

Von   /  30. Juni 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Die Galerie Borey stellt in ihrem Juli-Programm zwei völlig entgegengesetzte Richtungen der Fotografie einander gegenüber – die poetisch-utopischen Bilder Sonja Persivals und die klassisch-schwarzweissen Reportagebilder Artiom Leschepjokows. Zu diesen Werken kommen die unkonventionellen Etüden Konstantin Poljakows.

Der Fotograf Artiom Leschepjokow (geb. 1982) wuchs in Südrussland auf und organisierte seine ersten Ausstellungen in Essentuki, Kislowodsk und Pjatigorsk. Sei den letzten drei Jahren nimmt er auch an Projekten in St. Petersburg teil und wurde unter anderem mehrmals beim Canon-Fotowettbewerb ausgezeichnet.

Geprägt vom klassischen Fotojournalismus nimmt er das Leben auf der Strasse auf. In seiner Ausstellung „Schmale Spur“ mit Schwarzweissbildern, die bis am 10. Juli zu sehen ist, steht die Begegnung mit Menschen im Mittelpunkt.

Konstantin Poljakow: mit unruhigem Pinstelstrich eingekreistes Motiv

Konstantin Poljakow („Etüden“ 13. bis 24. Juli) sieht in der Etüden-Malerei mehr als die Reproduktion auf einer Leinwand. Für ihn stellt der Arbeitsprozess eine Form der Meditation dar, bei der er sich einerseits in sein Motiv vertieft und gleichzeitig den Blick auf seine Umgebung erweitert.

Mit unruhigem Pinselstrich „kreist“ er den Gegenstand immer wieder von neuem an und nähert sich so seiner endgültgen Form an. Um ein klar herausmodeliertes Motiv im Zentrum dreht sich die verwischte Umgebung einer Natur- oder Stadtlandschaft.

Sonja Persivals verträumter Engelsblick

Sonja Persival empfindet gleichzeitig das amerikanische Seattle, wohin sie regelmässig reist, und Petersburg, bzw. Leningrad als ihre Heimat. Zu ihrer russischen Heimatstadt hat sie ein sehr ambivalentes Hassliebe-Verhältnis, das immer wieder neue Kreativität in ihr weckt.

Verträumt könnte man viele ihrer Bilder in der Ausstellung „Engel und andere“ nennen, die vom 27. Juli bis am 7. August in der Galerie gezeigt wird. Auch wenn Engel nicht in allen Bildern auftreten, so hat man bei vielen Bildern das Gefühl, eine erdenferne Welt zu betreten. Mit raffinierten Ausschnitten und verfremdeten Farben versetzt Persival die Petersburger Hinterhofszene in eine unwirklich-utopische Atmosphäre.

Galerie Borey, Liteiny Prospekt 58, Tel. 275-38-37, Dienstag bis Samstag von 12.00 bis 20.00 geöffnet, Eintritt frei

www.borey.ru


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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 30. Juni 2010
  • Von:
  • Zuletzt geändert: Juni 30, 2010 @ 5:50 pm
  • Rubrik: Aktuell

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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