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Galerie Borey im Januar: Hermetische Objektkunst und farbig-frohe Malerei

Von   /  16. Januar 2011  /  Keine Kommentare

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eva.- Alchemie sei nicht der Versuch, Quecksilber in Gold zu verwandeln, schreibt die Künstlerin Sofia Asarchi, sondern die Suche nach der Wahrheit mittels westlicher und östlicher Denkweisen. In ihrem “Hermetischen Kabinett” (18. – 29. Januar) surrealistischer Objekte verbindet sie ewige Symbole und Zeichen aus den verschiedenen Religionen und Kulturen mit weltlichen Formen. Kreis, Spirale, Kreuz und Pentagramm verschmelzen mit sinnlichen Menschen- und Instrumentenkörpern.

Mittels schwarzer und goldener Lackfarbe werden einfache Materialien und Gegenstände verfremdet und veredelt. Die Petersburger Künstlerin und Designerin und Absolventin der Muchina-Akademie begibt sich damit auf die Suche nach dem “Absoluten” und markiert ihren Weg – der bekanntlich wichtiger ist als das Ziel” mit ihren rätselhaft-hermetischen Objekten.

Als direkter Gegensatz – gewissermassen als offener und klarer Horizont zeigt sich der Maler Nikolai Kopejkin 25. (Januar – 5. Februar). Seine einfach einfach gestalteten und farbenfrohen Bilder (mit Akzent auf “froh”) zeigen Landschaften, Szenen und Details aus Alltag und Reisen des Künstlers. Der farbige Kolorit und die Neigung zu karrikierender Darstellung geben seinem Werk einen heiter-witzigen Charakter. Gleichzeitig versteht er es, Atmosphäre und Charakter seiner Sujets treffend festzuhalten – seien es eitle Strand-Prinzessinnen oder hungrige Hafenmöwen.

Galerie Borey, Liteiny Prospekt 58, Tel. 275-38-37, Dienstag bis Samstag von 12.00 bis 20.00 geöffnet, Eintritt frei


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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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