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Galerie „Borey“ im April: israelische Fotografie – Schaufechten – russischer Expressionismus – tierische Grafik

Von   /  5. April 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- In der zweiten Gruppenausstellung „Taglit“ (hebräisch „Entdeckung“) – werfen junge Fotografinnen und Fotografen einen frischen Blick auf das Land Israel. Landschaften, Städte, Menschen werden aus einem unkonventionellen Blickwinkel beobachtet und festgehalten – die Ausstellung ist noch bis am 10. April zu sehen.

Eine zweite Fotoausstellung widmet sich einer ungewöhnlichen, aber zunehmend populären Sportart – dem Schaufechten. Vom 5. bis 17. April zeigt der Fotograf Michail Scheremet Bilder von fechtenden „Ritterinnen und Rittern“, die er in den Jahren 2005 bis 2010 gemacht hat. Gezeigt wird die Szene der Schaukämpfe und Wettbewerbe, die mit Schwertattrappen ausgefochten werden.

Vom Stilett bis zum furchterregenden Zweihänder

Nach einem einstudierten Szenario mit spontanen Einlagen schwingen die Interpreten alles Todmachende, vom Stilett bis zum furchterregenden Zweihänder, um am Schluss doch quicklebendig wieder aufzustehen. Damit die Szenen möglichst echt wirken werden als Bühne oft historische Gebäude, Schlösser und Burgen gewählt. Die Fotoausstellung ist dem Fünfjahre-Jubiläum des Petersburger Schaufechtklubs gewidmet, der am 23. Mai auf der Peter- und Paulsfestung ein Festturnier abhalten wird.

Unter dem Titel „Grossvaters Stil“ zeigt der sibirische Künstler Oleg Tschernow vom 13. April bis am 1. Mai seine Bilder. Im Süden Russlands, wohin er mit seinen Eltern in der Jugend umzog, erhielt er nach eigenen Worten „Temperament und Kolorit“, die in seinen Werken sichtbar sind.

Ein russischer Expressionist – Oleg Tschernow

Während seines Studiums im Atelier des Stavropoler Künstlers Gorbanja wurde seine Künstlerpersönlichkeit geprägt – er zählt sich zu einer kleinen Gruppe russischer Expressionisten. Grelle Farben, Komplementärkontraste prägen die Alltagsmotive, die von Porträts hin zu Landschaften und Stadtszenen reichen.

„Tierisches und Pflanzliches“ lässt sich die witzige Ausstellung mit Nikolai Kopeikins Grafiken betiteln, die vom 20. April bis am 1. Mai zu sehen ist. Kopeikin verleiht Tieren und Pflanzen eine Stimme und zeigt Szenen aus ihrem manchmal nicht einfachen Koexistenz mit den Menschen.

Galerie Borey, Liteiny Prospekt 58, Tel. 275-38-37, Dienstag bis Samstag von 12.00 bis 20.00 geöffnet, Eintritt frei

www.borey.ru


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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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