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Finnland-Haus in St. Petersburg eingeweiht

Von   /  30. Oktober 2009  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- In Petersburg weihten am Wochenende die beiden Premierminister Finnlands und Russlands Matti Vanhanen und Wladimir Putin das erste finnische Kulturzentrum in Russland ein. Das Zentrum, das seine Arbeit im nächsten Frühling aufnehmen wird, ist in drei Liegenschaften an der Bolschaja Konjuschenaja (Hausnummern 4,6,8) untergebracht.


Die Gebäude neben der finnisch-lutheranischen Kirche von 1803 spielten seit je her eine wichtige Rolle im Leben der finnisch-skandinavischen Gemeinde Petersburgs. Vor der Oktoberrevolution lebten bis zu 25.000 Finnen in St. Petersburg, heute sind es rund 4.000. Mit 500 Firmen in der Stadt und einem Aussenhandelsumsatz 22,4 Milliarden Euro (2008) gehört das nördliche Nachbarland zu den Spitzeninvestoren.

Kosten: 14 Millionen Euro

Schon vor der Revolution waren in den Häusern eine Wohltätigkeitsorganisation, eine finnischsprachige Zeitung, ein Spezialitätengeschäft sowie eine schwedisch-finnische Buchhandlung untergebracht. In den Neunzigerjahren wurde die Kirche der Gemeinde zurück gegeben und renoviert.

Das „Dom Finljandi“-Projekt hat rund 14 Millionen Euro gekostet, von denen der grösste Teil von der Sampo Pankki Oyj Bank übernommen wurden. Das wird eine ganze Reihe von Institutionen aus Wirtschaft, Kultur und Bildung beherbergen – unter ihnen die finnische Aussenhandelsgesellschaft Finpro, die finnische Aussenhandelskammer, das Finnland-Institut, Büros der wichtigsten finnischen Städte, das Bildungszentrum des finnischen Generalkonsulats.

Abkommen zwischen Helsinki und Petersburg

Neben der Einweihung des Zentrum besprachen Putin und Vanhanen während ihres Treffens eine Reihe von Fragen zum Holzhandel und zur Nordstream-Gaspeline sowie Massnahmen gegen die Wirtschaftskrise. Die Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko und der Oberbürgermeister von Helsinki Jussi Pajunen unterzeichneten ein Abkommen über die Zusammenarbeit der beiden Städten für die Jahre 2010 bis 2012.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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