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Finnische Fährlinie erhält keine Unterstützung von der Stadt

Von   /  11. November 2008  /  Keine Kommentare

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eva.- Die finnische Stella Naves Russia, welche im August nach jahrelangem Unterbruch wieder eine Fährverbindung zwischen Petersburg und Helsinki ins Leben gerufen hatte und durch die Krise in Finanznöte geraten war, erhält von der Stadt Petersburg keine Unterstützung. Die Fährenbetreiber hatten der Stadtregierung eine Beteiligung von 51 Prozent am Unternehmen im Wert von rund 1,65 Millionen Euro angeboten, um einen Liquiditätsengpass überbrücken zu können.

Anfang Oktober war die Linie schon nach zwei Monaten Betrieb wieder eingestellt worden. Die 1000 Plätze des Schiffs waren nie zu mehr als 50 Prozent ausgebucht, schreibt die St. Petersburg Times. Ausserdem nutzten vor allem Russen die Verbindung in Richtung Helsinki, während nur wenige Finnen in Richtung Petersburg reisten.

Die Stadtregierung begründeten ihre Absage damit, dass man kein Geld in ein so unsicheres Unternehmen investieren wolle. Umgekehrt sagen die Fährenbetreiber, eine Teilnahme der Stadt hätte auch private Investoren dazu bewegen können einzusteigen. Falls in absehbarer Zeit keine Lösung gefunden wird, muss die Betreibergesellschaft ihr eigens für die neue Fährlinie gekauftes Schiff, die „MS Julia“ wieder verkaufen.

www.sptimes.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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