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Fährverbindung Petersburg-Helsinki startet am 21. April – Stockholm und Rostock folgen später

Von   /  16. April 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Wie angekündigt wird am 21. April zum ersten Mal die Fähre „Princess Mary“ zwischen Petersburg verkehren. Das Schiff der St. Peter Line, das fünf Mal wöchentlich fährt, wird vorläufig im alten Fährhafen anlegen, ab Oktober soll aber schon der neue Hafen „Morskoi Fassad“ auf der Wassilli-Insel angelaufen werden.

Die Reederei rechnet mit einer starken Nachfrage, als erstes Ziel hat man sich jedoch vorerst eine durchschnittliche Besetzung von 50 Prozent der Plätze, schreibt der „Kommersant“. Für den Erfolgsfall hat man schon Pläne für einen Ausbau des Netzes.

Im kommenden Jahr ist als nächste Destination Stockholm geplant und noch ein Jahr später die Hansestadt Rostock. Da diese beiden Häfen schon jetzt hohe Passagierzahlen verzeichnen, nimmt das Schifffahrtsunternehmen an, dass man einen Teil davon auf die eigenen Linien abzweigen kann.

Weg nach Deutschland über Wasser beliebt
Der Weg nach Deutschland und Europa über das Wasser ist schon heute bei vielen Russen beliebt – die Grenzkontrollen an der finnischen Grenze gelten als wesentlich unkomplizierter als jene an der Grenze zu den baltischen Staaten und Weissrussland. Allerdings muss dazu vorläufig der Umweg über Helsinki in Kauf genommen werden.

In umgekehrter Rechnung wird mit einem Wachstum an Fährtouristen für Petersburg gerechnet. Dank dem neu eungeführten visafreien Aufenthalt von 72 Stunden hat die russische Kulturhauptstadt für viele Westeuropäer als Weekend-Destination stark an Attraktivität gewonnen.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

“Princess Maria” – Petersburg erhält wieder eine Fährverbindung mit Helsinki

Kommentar: Visafreiheit für Russland, Schritt für Schritt?

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  • Veröffentlicht: 9 Jahren vor auf 16. April 2010
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  • Zuletzt geändert: April 16, 2010 @ 9:27 pm
  • Rubrik: Aktuell, Verkehr

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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