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Ex-CDU-Politiker Roland Pofalla wird Petersburger Dialog leiten

Von   /  20. Februar 2015  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Roland Pofalla wird den langjährigen Vorsitzenden des Petersburger Dialogs, Lothar de Maizière, ablösen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“. Laut deutschen Medienberichten wird die Ernennung des 55-Jährigen am 27. März offiziell bestätigt.

Pofalla war mehr als 20 Jahre lang Bundestagsabgeordneter. Außerdem war er für eine längere Zeit CDU-Generalsekretär. Während der zweiten Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel leitete er das Kanzleramt. Nach der Bundestagswahl 2013 kehrte er der Politik den Rücken und verließ das Parlament. Seinem Ruf schadete ein Spionageskandal im Herbst 2013, als bekannt wurde, dass Merkels Telefonate von US-Geheimdiensten abgehört worden waren, und Pofalla diesen Vorgang kleinreden wollte.

Später sorgte er für große Irritationen, als er kurz nach seinem Rückzug aus der Politik einen Spitzenposten bei einem Unternehmen übernehmen wollte. Pofalla musste deshalb seinen Wechsel in die Wirtschaft um ein Jahr verschieben. Seit Januar ist er Beauftragter für politische und internationale Kontakte der Deutsche Bahn AG. Der Petersburger Dialog litt zuletzt stark unter der aussenpolitischen Krise zwischen Westeuropa und Russland. 2014 kam es sogar dazu, dass Veranstaltungen des russisch-deutschen Forums abgesagt wurden.

Lothar de Maizière, der bisherige Leiter des Forums auf deutscher Seite, geriet mehrfach wegen seiner angeblich zu russlandfreundlichen Einstellung in die Kritik deutscher Politiker. Zusammen mit der Neubesetzung des Vorsitzes sollen auch tiefgreifende Reformen des Petersburger Dialogs eingeleitet werden. Zum Beispiel sollen vermehrt Partei-Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen darin eingebunden werden. Gleichzeitig soll das Forum von den deutsch-russischen Regierungsverhandlungen getrennt werden. (spn./eva)

Bild: CDU/slomifoto.de

www.sputniknews.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Keine Kommentare

  1. Stummeier sagt:

    Ich bin Frührentner (berufsunfähig), bin ursprünglich wegen der geringen Lebenshaltungskosten nach St. Petersburg gegangen. Bis heute habe ich von deutscher keinen Job angeboten bekommen! Noch nicht einmal als Hausmeister!!? Wenn man krank wird oder arbeitslos durch krankheit ist man in D echt am „Arsch“ (Entschuldigung!) Oder hilft man mir jetzt einen Nebenjob (aber bitte jetzt in SPB oder als Heimarbeit zu Hause) zu bekommen???

  2. Scholze sagt:

    Pofalla ist ein eingefleischter Transatlantiker.
    Pofalla brauchte dringend eine Arbeit nachdem das bei der Bahn etwas länger dauert.
    Der soll sich gefälligst beim Arbeitsamt melden die suchen noch Hausmeister.

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