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Erste Urteile wegen Mordkomplott gegen Rektorin der Polar-Akademie

Von   /  6. Dezember 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Zwei Mitarbeiter der Petersburger Polar-Akademie, die in das Mordkomplott gegen die Rektorin Kerem Basangowa verwickelt waren (der Herold berichtete), wurden vom Petersburger Stadtgericht zu bedingten Gefängnisstrafen verurteilt. Die relativ milden Strafe von je sechs Jahren und acht Monaten bedingt, konnten sich Wladimir und Michail Schaworonkow durch ihr Schuldgeständnis und ihre Zusammenarbeit mit den Ermittlern erwirken.


Aufgrund ihrer Aussagen wurde der Prorektor der Hochschule Wladimir Lukin praktisch als Auftraggeber des Anschlags ermittelt, während sie bei der Vorbereitung halfen. Im April 2009 meldete die Polizei, die hochschwangere Rektorin sei auf dem Weg zu ihrem Wagen niedergestochen worden und später ihren Verletzungen erlegen. Kurz darauf stellte sich heraus, dass der Mord lediglich von der Polizei inszeniert worden war, um die Drahtzieher zu ermitteln.

Hauptverdächtiger noch immer auf freiem Fuss

Prorektor Lukin hatte bestellte aus Angst vor einer Buchhaltungsprüfung, welche die neue Rektorin angeordnet hatte, einen Killer. Basangowa erfuhr jedoch von dem Komplott und schaltete die Polizei ein. Bisher ist der mutmassliche Haupttäter Lukin nicht geständig und stets auf freiem Fuss mit der Auflage die Stadt nicht zu verlassen.

Wie Basangowa gegenüber dem “Kommersant” sagte, beunruhigt sie, dass Lukin nicht inhaftiert ist und weiterhin als Prorektor angestellt ist. Es komme sogar ab und zu in der Universität vorbei, meinte sie. Obschon sie deswegen schon bei der Polizei intervenierte, hat diese bisher nicht reagiert. (eva)

Foto: www.odnoklassniki.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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