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Entlassungen und Kurzarbeit in den Ischorsker Werken bei Petersburg

Von   /  18. Mai 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Bei den „Ischorskie Sawody“ in Kolpino bei St. Petersburg wird Personal abgebaut und in gewissen Bereichen auf Kurzarbeit umgestellt. Die Massnahmen werden durch die krisenbedingten Rückgänge bei den Bestellungen aus dem Energie-Sektor nötig.

Wie Fontanka.ru schreibt verliessen seit Jahresbeginn rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Unternehmen, das insgesamt 1448 Personen beschäftigte. Im Juli werden im Zug einer Optimisierung weitere 46 Stellen abgebaut.

Von Juni bis September werden ausserdem 516 Angestellte, rund ein Drittel des Personalbestandes, auf Kurzarbeit umstellen. Der Abbau wurde laut dem Pressedienst der „Ischorskie Sawody“ nötig, weil die Bestellungen aus den angestammten Branchen Atomenergie und Erdölverarbeitung zurückgegangen sind.

Die Ischorsker Werke gehören zum OMS-Konzern, der durch di Gazprombank kontrolliert wird und gehört zu den grössten Fabriken in Petersburg. Sie stellt in erster Linie Komponenten für Atomkraftwerke und Anlagen zur Erdölverarbeitung her. 2015 machte das Unternehmen 749 Millionen Rubel (rund 10 Millionen Euro) Verlust, bei Einnahmen von 6,4 Milliarden Rubel (rund 85 Millionen Euro).

Bild: Wikimedia Commons

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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