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Eingang zur Metro „Spasskaja“ auf dem Petersburger Heumarkt eröffnet

Von   /  14. November 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die Metrostation „Spasskaja“, die den Knotenpunkt am Sennaja Ploschad zur ersten Dreierstation Petersburgs machte, hat endlich einen Ausgang bekommen. Das Gebäude ist allerdings noch ein Provisorium und soll später in ein Einkaufszentrum integriert werden.

Die „Spasskaja“, mit der 2009 der frühere Verlauf der Linie 4 (gelb) geändert und durch die neue Linie 5 (violett) zu den neuen Stationen „Obwodni Kanal“ und „Wolkowskaja“ geleitet wurde, war während vier Jahren lediglich unterirdisch von den beiden Umsteigestationen „Sennaya Ploschad“ und „Sadowaja“ erreichbar. Nun hat sie ihr eigenes Vestibül, das in seiner ganzen Pracht von Gouverneur Georgi Poltawtschenko eingeweiht wurde.

Auf dem Heumarkt tummelten sich auch Puschkin, Tolstoi und Gogol
Der Eingangsbereich ist mit einem Mosaik ausgeschmückt, das den „Heumarkt“ mit seinen Verkaufsständen, Händlern und dem Volk  im 19. Jahrhundert zeigt. Unter den Figuren sind ebenfalls die Porträts von Schriftstellern wie Puschkin, Tolstoi oder Gogol zu erkennen, die einst auf dem grossen Platz verkehrten und ihn in ihren Werken verewigten.

Der überirdische Ausgang mit modernen Rolltreppen hat rund zwei Milliarden Rubel (50 Millionen Euro) gekostet und bedeutet eine wichtige Entlastung für die Metropassagiere, die nun direkt von oben zu ihren Zügen gelangen können. Bis jetzt mussten sie sich auf einem relativ umständlichen unterirdischen Weg von einer der beiden Schwesterstationen zum Ziel bewegen, was während der Rush-hour oft zu einer grossen Drängelei führte.

Integration in „Pik-2“-Einkaufskomplex
Das Gebäude, in dem sich das neue Portal befindet, ist jedoch nur ein Provisorium. Es soll später in den Einkaufskomplex „Pik-2“ integriert werden, der in den kommenden Jahren vor dem schon bestehenden Glas- und Stahlkomplex „Pik-1“ errichtet werden soll. Bisher sind jedoch keine Details bekannt, weil die Neugestaltung des Heumarkts, zu der auch der Wiederaufbau der abgerissenen Kirche gehören soll, noch nicht bis ins letzte beschlossen ist.

Laut Fontanka.ru ist die nächste Eröffnung einer Metrostation erst 2015 zu erwarten, wenn die Arbeiten an der Station „Sportivnaja“ abgeschlossen sind. Wegen der schwierigen Grundwasserverhältnisse muss die Petersburger Metro in grosser Tiefe gebaut werden, was die Bauzeit stark verlängert. Im Gegensatz zu Moskau, wo die Tunnels nur einige Meter unter dem Boden gebaut werden können und jährlich mehrere neue Stationen eröffnet werden, entwickelt sich das Petersburger Metro Netz sehr langsam. (eva)

Bild: www.gov.spb.ru

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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