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Dymowskys “Bürger-Picknick” am See verlief ohne grössere Zwischenfälle

Von   /  12. Juli 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Die Protestaktion des Ex-Milizmajors Alexei Dymowski gegen die Absperrung  des Zugangs zum ”Komsomolskoe”-See verlief weitgehend ruhig, schreibt Fontanka.ru. An der friedlichen Demonstration nahmen 65 Personen teil. Um auf das Ufergelände zu kommen, musste ein Zaun durchbrochen werden – anschliessend stellten die Aktivisten am Seeufer Zelte auf, brieten Schaschlik, tranken Tee und badeten.


Der Durchbruch zum See gelang allerdings nur einem Teil der Menge, die übrigen wurden vom Wachdienst zurück gehalten. Im Vorfeld der Aktion verhörte die Polizei eine Mitglied der Organisation “Weisses Band”, die Dymowski bei der Organisation der Aktion unterstützte.

Mit dem “Bürger-Picknick” soll gegen die illegale Sperrung des Uferabschnitts protestiert werden – laut Gesetz unterliegen sämtliche Uferzonen in einem Abstand von 20 Metern der Öffentlichkeit. Mit der Losung „Gleiches Recht für alle!“ hatten sich die Anwohner Zugang zum See verschafft.

Die Bevölkerung des Dorfes am Komsomolskoe-Sees in der Region Priosersk war beim Bau eines Ferienhauses vom Seezugang abgeschnitten worden, das Ministerpräsident Putin gehören soll.

Fotoreportage bei „Moi Rayon“>>>

Film des Geschehens bei Youtube>>>

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“Volkspolizist” Dymowsky will mit “Bürger-Picknicks” gegen illegale Landaneignung protestieren

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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