Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Dmitri Medwedew eröffnete das neue General-Motors Werk in Schuschari

Von   /  9. November 2008  /  1 Kommentar

    Drucken       Email

mm.- Bericht und Milchmädchenrechnug: Wie der Herold bereits berichtet – Der St. Petersburger Auto „Cluster“ ist um ein neues Werk und nach oben korregierte 1700 Arbeistplätze reicher. General Motors startet offiziell die Produktion in der neuen Fertigungstätte in Schuschari bei St. Petersburg.

Der Präsident der russischischen Födertation hat sich den Spass nicht nehmen lassen und in seiner Heimatstadt das neue Werk von General Motors eröffnet. „GM“ ist in Russland durch Kooperation mit einheimischen Marken zur Nr. 1 der ausländische PKW Hersteller in Russland gewachsen. In Togliatti fertigt GM z.B. in einem Joint Venture mit «GM-AVTOVAZ» den aufgepeppten „Crossover Chevrolet Niva“.

Um die Position zu festigen, hat GM 236 Millionen Euro in das neue Werk und die aktuelle modernste Fertigungstechnik investiert. Wie GM betont, wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass verschiedene Modelle parallel von den Bändern laufen können.

Eine Milchmädchenrechnung

In dem neuen Werk werden pro Jahr max. 70 Tausend Chevrolet Captiva und Opel Antara gefertigt. Ab 2009 beginnt die Produktion des neuen Chevrolet Cruise.  Das sich das auch in Krisenzeiten lohnt, kann jeder mit dem Tascherechner nachvollziehen

236 Millionen € Investitionen  auf 4 Jahre abgeschrieben sind ca. 60 Millionen Euro pro Jahr
plus angenommene 1700 x 1000 € Personalkosten pa 17 Millionen Euro
plus angenommene Betriebs und Energiekosten  pa 15 Millionen Euro

Bei voller Auslastung des Werkes beträgt der Kostenanteil der Produktion dann pro gefertigten Wagen

1315 Euro

Logistik-, Material-, Steuern, Bestechungs-(Entschuldigung das sind ja->) Vertriebs- und Marketing- und Sonstige Kosten in unbekannter Höhe sind nicht eingerechnet, aber es ergibt sich dennoch eine erkleckliche Differenz zum VK des Captiva. In Deutschland kostet der Wagen 27.000 € in Russland 23.000 € (Listenpreis).

Wenn unser Milchmädchen weiter rechnet, und – unwahrscheinlicher Weise – davon ausgeht, daß alle verkauften Wagen die hochpreisigen Captivas sind, dann wäre bei einem angenommenen Deckungsbeitrag von 10.000€ pro Wagen, und angenommener Vollauslastung des Werks, die Investition in knapp 3 Monaten bezahlt.

Da hat auch der Präsident gut lachen.

Egal ob die Zahlen exakt stimmen, die Grössenordnungen zeigen, dass auch solche grossen Summen in Russland investiert, gut angelegt sind. Und Weltwirtschaftskrise hin oder her, beim Kauf von Neuwagen lassen sich Russen nicht wirklich bremsen.

Bild. GM-Pressedienst

    Drucken       Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Milde Strafe für jugendlichen Streich

mehr…