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Disziplin und keine Jeans – die Schüleruniform wird wieder eingeführt

Von   /  22. Juli 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Ab dem neuen Schuljahr werden die russischen Schüler verpflichtet, eine Schüleruniform zu tragen. Die Behörden haben sich entschieden,  keinen einheitlichen Standard für die 13 Millionen Schüler einzuführen, sondern erlauben den Schulen einen gewissen Spielraum, der auch genutzt wird.

Die traditionelle Norm «weißer Oberteil – schwarzer Unterteil», der noch in der Sowjetunion galt, ist heute nicht mehr aktuell. Jungen bevorzugen jetzt Westen anstelle von Jackets, und Mädchen tragen gern Trägerröcke. Die Mehrheit der Schulen schreiben schwarze Schüleruniformen vor, andere benützen graue, blaue, grüne oder weinrote. Einige Schulen haben nur eine korporative Farbe, der Schnitt bleibt frei.

Viele Kinderpsychologen meinen, dass die Schüleruniform Vorteile hat: Der Kleidungsstandard schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Stolzes auf die Schule. Außerdem gleicht die Schüleruniform die soziale Unterschiede  der Jugendlichen  aus. Die Schüleruniform hat auch eine erzieherische Wirkung – die Schülerinnen und Schüler gewöhnen sich bereits früh an Standards, die für ihre spätere Berufskleidung gelten. (jus)

Bild: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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