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Dissidenten besetzen Haus usbekischer Präsidententochter Karimowa in Genf

Von   /  26. Dezember 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Eine Gruppe in Genf lebender Dissidenten aus Usbekistan haben das Haus von Gulnara Karimowa, der älteren Tochter von Staatspräsident Islam Karimow besetzt, um gegen die Verschwendung von Staatsgeldern zu protestieren. Bisher hat sie niemand aus der leerstehenden Villa vertrieben.


Laut Safar Bekjon, einem der fünf Hausbesetzer, soll die Aktion auf die Verschwendung von Staatsgeldern für den Unterhalt der leerstehenden Villa aufmerksam machen. Die Protestanten versuchen auch die Anwohner mit einem Transparent Eingangstor zum Anwesen darauf aufmerksam zu machen.

Die Dissidenten sind bereits seit dem 23. Dezember auf dem Gelände, und wurden bisher nicht von der Polizei belangt. Nach ihrer Aussage ist eine Räumung nur nach einem Gerichtsverfahren möglich.

Die 38-jährige Karimowa ist als Politikerin, Diplomatin, Schmuckdesigner, Unternehmerin und Vorsitzende mehrerer Stiftungen und NGOs tätig und gilt als Nachfolgerin von Präsident Karimow. Ihre Gegner werfen ihr vor, sie sei in Fälle von Korruption und Geldwäsche verwickelt. Ihr Vermögen wird auf 600 Millionen US-Dollar geschätzt.

Auch die Tochter des kasachischen Präsidenten Nasarbajew, Dinara Kulibajewa besitzt in Genf eine Villa, die sie 2010 für 74,4 Millionen Schweizerfranken gekauft hat. (eva)

Bild: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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