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Die Schweiz in St. Petersburg – ein Sammelband zur gemeinsamen Geschichte

Von   /  30. März 2017  /  Keine Kommentare

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eva.- Im Rahmen des 200-Jahre-Jubiläums der schweizerisch-russischen diplomatischen Beziehungen ist ein Sammelband zur Geschichte und dem Wirken von Schweizerinnen und Schweizern in St. Petersburg erschienen. An einer Präsentation im Hotel „Ambassador“ wurden das Werk und sein Inhalt von den Herausgebern vorgestellt.


Es ist der 14. Band in der Reihe „St. Petersburg und die Welt“, der im Verlag „Evropeisky Dom“ erscheint und trägt den Titel „St. Petersburg – Schweiz. 200 Jahre russisch-schweizerische diplomatische Beziehungen“. An der Pressekonferenz im Hotel „Ambassador“ war die ganze Reihe auf einem Stapel ausgestellt, die seit 2005 erschienen ist: Helsinki, Hamburg, USA, Irland, China, Indien, Japan, Australien, Frankreich Holland, Grossbritannien…

Nicht ohne Stolz erzählte der Chefredaktor und ehemalige Vizegouverneur des Petersburger Aussenamtes Alexander Prochorenko von der Buchreihe als einer Art Petersburger Enzyklopädie, in der die Beziehungen der Stadt in die ganze Welt festgehalten sind. Mit den Worten „Man kann immer etwas von einander lernen“ schloss er seine Begrüssung.

37 Aufsätze mit breitem Themenspektrum

Nach der Begrüssung durch den schweizer Generalkonsul in St. Petersburg, Michel Faillettaz stellte die  Projektleiterin Swetlana Korenewa von der Akademie der Wissenschaften den Inhalt des Buchs und das breite Spektrum der 37 darin enthaltenen Themen vor.

Es reicht von prominenten „Petersburger Schweizern“, wie dem Mathematiker Leonhard Euler, dem Baumeister Domenico Trezzini oder dem Zaren-Erzieher Frédéric-César de La Harpe bis hin zu weniger bekannten Personen wie dem General und Militärtheoretiker Antoine-Henri Jomini. Daneben werden zahlreiche bisher noch unbeleuchtete Themen, wie die Rolle der Schweizer in der russischen Uhrenindustrie oder bei der Entstehung der Metrologie behandelt.

Erinnerungen an Jubiläumsveranstaltungen

Anlässlich der Präsentation wurde an die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahrs erinnert. Unter anderem hatten zwei Konferenzen in der Jelzin-Bibliothek stattgefunden, eine zum Thema „Föderalismus“, eine über die diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland.

Auch an das Petersburger Stadtjubiläum (300 Jahre) von 2003 wurde erinnert. Damals war die Schweiz zwar nicht zum offiziellen Festakt eingeladen worden, überbrachte der Stadt jedoch zahlreiche Geschenke, darunter Parkbänke und eine Blumenuhr im Alexandrinski-Park sowie 100 Strassenuhren.

Bilder: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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