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Die Eremitage sucht gute Plätzchen für ihre Kätzchen

Von   /  28. März 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Das Eremitage-Museum feierte an diesem Wochenende den bereits zur Tradition gewordenen „Tag der Märzkatze“ und startete gleichzeitig die Suche nach Katzenfans, die eines ihrer Büsi aus der wachsenden Katzenfamilie bei sich aufnehmen möchten.


Die Eremitage versteht es ausgezeichnet, aus der Not eine Tugend zu machen. Zwar sind die vierbeinigen Museumswächter, die in den Kellern des Winterpalastes hausen, längst eine Legende. Dank ihrer hohen Schutzherrin, Katharina der Grossen, welche die Tiere hier angesiedelt haben soll, verleihen sie dem Kunstpalast zusätzlichen Ruhm.

Ständig wachsende Katzengemeinde

Vom Aufwand, den die Katzen mit sich bringen, spricht man kaum. Immerhin müssen tagtäglich von zwei Mitarbeiterinnen betreut und gefüttert, sowie durch einen Tierarzt behandelt werden. Dabei wächst die Katzengemeinde ständig durch neue obdachlose Tiere, die Unbekannte dem Museum einfach vor die Türe stellen oder manchmal ganz einfach über Zaun in den Hof werfen.

Doch die Museumsleitung beklagt sich nicht über ihre Katzenpflichten – im Gegenteil ehrt man bereits seit einigen Jahren die Katzen mit einem Fest am „Tag der Märzkatze“. An diesem Tag werden die Tiere der Öffentlichkeit gezeigt, und man thematisiert sie in Ausstellungen und Wettbewerben.

Piotrowski und Schagin am Katzenfest

Dieses Jahr malte Eremitage-Direktor Michail Piotrowski gemeinsam mit dem „Mitki“-Künstler Dmitri Schagin ein Katzengemälde. Ausserdem veranstaltete man in der Ausstellung ein „Katz und Mausspiel“ mit Kunstwerken.

Gleichzeitig startete das Museum eine Suchkampagne nach neuen Katzeneltern für ihre überzähligen Vierbeiner. Gesucht werden natürlich möglichst gute Plätze – im Gegenzug sind die Kätzchen medizinisch gecheckt, geimpft und sterilisiert und als „höfische“ Katzen natürlich von besonders edler Herkunft.

Foto: Eugen von Arb/SPB-Herold


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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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