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Deutsches Visa-Zentrum in St. Petersburg eröffnet

Von   /  2. Februar 2015  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die Zeit der Warteschlangen vor der Tür des Konsulats sind vorbei – Deutschland hat unweit der Metrostation „Tschkalowskaja“ ein Visazentrum eingerichtet, das von einer Outsourcing-Firma betrieben wird. Das Zentrum, das noch Visaanträge anderer EU-Staaten verarbeitet, garantiert feste Warte- und Bearbeitungsfristen.

Obschon die gegenwärtig gespannte aussenpolitische Situation und die Wirtschaftskrise sicher nicht die Reiselust der Russinnen und Russen stimmuliert, tat der optimistische Schritt in der gedrückten Stimmung sehr gut. Nach einer kurzen Ansprache durchschnitten die deutsche Generalkonsulin Heike Peitsch und Srinarayan Sankaran, COO der Outsourcing-Gesellschaft VFS.Global Russland und GUS, symbolisch die rote Schleife.

Damit hat für viele Visa-Antragssteller die oft mühsame Antragsprozedur von früher ein Ende. Für eine angemessene Gebühr von 450 Rubel bekommen sie vor allem eines geboten – Komfort. Wie Sankaran bei seinem Auftritt versprach, werden sämtliche Antragssteller innerhalb von maximal 15 Minuten bedient. Bis es soweit ist können sie sich hinsetzen oder dank des automatisierten Wartschlangen-Systems eine der anderen Dienstleistungen nutzen, die früher „auf der Strasse“ erledigt werden mussten und die das Center nun unter einem Dach anbietet: z.B. eine Krankenversicherung abschliessen oder Kopien und Passfotos anfertigen.

Finnisches Visa-Zentrum als Vorbild

Auch vor und während der Antragsannahme ist die Bedienung des Kunden dank Antragsverfolgung im Internet, SMS-Service und Zustellung per Kurier sehr komfortabel. Die Visumsprozedur verliert dank dieser Einrichtung den Anschein einer Schikane. Als erstes Land stellte Finnland in St. Petersburg auf ein eigenes Visa-Zentrum um. Seither „pilgern“ russische Reisewillige geradezu dorthin und schwärmen vom prompten, zuverlässigen und freundlichen Service.

Kein Wunder sind seither eine ganze Reihe anderer Länder diesem Beispiel gefolgt. Unter dem selben Dach wie die Bundesrepublik Deutschland haben auch Bulgarien, Belgien, Kroatien, Dänemark, Island, Spanien, Malta, Frankreich, Tschechien, die Schweiz Schweden und Estland ihre Annahmestellen eingerichtet.

Adresse: Bolschaja Rasnotschinnaja Ul. 16/7, 2. Stock. Tel. +7-812-309-53-19/ +7-812-424-49-69. www.vfsglobal.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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